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Thema: eBay-Käufer bekommt keinen BMW für 1 Euro
Muad'Dib

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eBay-Käufer bekommt keinen BMW für 1 Euro 13.07.2020 09:33 Forum: Off - Topic


Ein Autobesitzer hatte auf eBay sein Fahrzeug versehentlich zum Sofortkauf angeboten. Nun bekam er auch vor dem OLG Frankfurt am Main Recht.





Ein eBay-Nutzer wollte auf der Plattform seinen gebrauchten BMW versteigern, bot ihn aber versehentlich für 1 Euro zum Sofortkauf an. Der Interessent, der zuschlug, bekommt nun weder das Auto noch vom Verkäufer Schadenersatz für ein vergleichbares Fahrzeug in Höhe von 13.000 Euro, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Az. 6 U 155/19).

"Bietet ein Interessent bei einem eBay-Angebot mit dem Hinweis: 'Preis 1 €' tatsächlich 1 Euro, führt dies nicht zu einem wirksamen Kaufvertrag, wenn ersichtlich ein Versehen vorliegt und tatsächlich nicht ein Sofort-Kaufangebot abgegeben werden sollte, sondern eine Versteigerung gewollt war", heißt es in einer Mitteilung des OLG .

Der Beklagte hatte auf eBay einen im April 2011 erstzugelassenen BMW 318d mit 172.000 km auf dem Tacho angeboten. Der Anbieter schrieb unter anderem: "Preis: € 1,00" sowie: "Fahrzeug muss innerhalb drei Tagen noch Auktionsende – vom Höchstbietenden abgeholt und bar vor Ort gezahlt werden, Sofortkaufangebote sind gerne erwünscht." Der Kläger bot einen Euro und erhielt den automatisierten Zuschlag. Der Beklagte beendete die Auktion und wies den Kläger darauf hin, dass der angegebene Preis als Start- und nicht als Sofortkaufpreis gemeint gewesen sei.

Empfängerhorizont

Das Landgericht Frankfurt am Main hat die Klage des potenziellen Käufers abgewiesen, die Berufung hatte nun vor dem OLG keinen Erfolg. Aus dem Gesamtkontext des Verkaufsangebots sei deutlich geworden, dass es sich bei der Angabe "Preis: € 1,00" um ein Versehen gehandelt habe. Der Beklagte müsse sich nicht dafür verantworten, dass ihm bei der Eingabe seines Angebots ein Fehler unterlaufen sei, denn aus dem Kontext sei klar ersichtlich, dass eine Versteigerung gewollt gewesen sei. "Diese Auslegung der Willenserklärung des Beklagten nach dem Empfängerhorizont sei hier eindeutig", formuliert das OLG.

Anders gelagert war ein Fall, der sich vor sechs Jahren bis vor den Bundesgerichtshof schleppte. Seinerzeit hatte ein Autobesitzer seinen VW Passat auf eBay für ein Mindestgebot von einem Euro angeboten, die Auktion dann abgebrochen. Der zu dem Zeitpunkt mit 555 Euro Höchstbietende bekam vor dem BGH Recht und Schadenersatz zugesprochen.
(anw)


Quelle: https://heise.de/-4841191
Thema: Ausprobiert: Auch ältere Ryzen-Prozessoren funktionieren mit B550-Mainboards
Muad'Dib

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Ausprobiert: Auch ältere Ryzen-Prozessoren funktionieren mit B550-Mainboards 13.07.2020 09:29 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Eigentlich gibt AMD Platinen mit B550-Chipsatz nur für Zen-2- und Zen-3-CPUs frei. Inoffiziell laufen auch Ryzen 3000G und Ryzen 2000.





Zur Vorstellung der B550-Mainboards erklärte AMD, dass auf den Platinen ausschließlich Prozessoren mit Zen-2- beziehungsweise Zen-3-Architektur laufen. Heißt: Ryzen 3000, Ryzen 4000G und die kommenden 4000er- beziehungsweise 5000G-Serien. AMD begründete den Schnitt mit den BIOS-Speicherchips auf den Mainboards, die zu klein für alle Ryzen-Baureihen seien.

Nun sind zahlreiche Platinen mit B550-Chipsatz verfügbar, einige trafen bereits in der c't-Redaktion ein. Tests zeigten, dass der Ryzen 5 3400G auf den B550-Mainboards aller großen Hersteller läuft. Im Prozessor stecken vier verbesserte Zen-Kerne, von AMD Zen+ genannt. Ausprobiert haben wir den Kombiprozessor auf:

ASRocks B550M Steel Legend
Asus' TUF Gaming B550M-Plus (Wi-Fi)
Gigabytes B550I Aorus Pro AX
MSIs MAG B550M Mortar

Mit aktuellen BIOS-Versionen ließen sich die Systeme ohne Probleme booten und sie funktionierten ohne Einschränkungen unter Windows 10. Eine Stichprobe bewies zudem, dass Ryzen-2000-Prozessoren wie der Ryzen 7 2700X sowie die Billig-CPU Athlon 3000G auf B550-Mainboards laufen.

Inoffizieller Support

Nachfragen bei Herstellern ergaben, dass die älteren Prozessoren nicht offiziell unterstützt werden, aber der Betrieb auch nicht unterbunden wird. Aktuelle Versionen der AMD Generic Encapsulated Software Architecture (AGESA) sind offenbar klein genug, dass der Microcode für sämtliche Zen-Familien auf die BIOS-Speicherchips passen. Lediglich Bristol-Ridge-Kombiprozessoren mit alten Excavator-Kernen laufen nicht auf B550-Mainboards.

Die Hersteller bewerben die Unterstützung derweil nicht, weil sie mit kommenden BIOS-Updates wegfallen kann. Mit älteren Prozessoren gibt es zudem Einschränkungen: Erst Ryzen 3000 (ohne G) stellt PCI Express 4.0 bereit – Ryzen 3000G und Ryzen 2000 beherrschen nur PCIe 3.0. Die G-Kombiprozessoren sind zudem auf 8 statt 16 Lanes für eine eigenständige Grafikkarte beschränkt.
(mma)


Quelle: https://heise.de/-4841218
Thema: Identität des "Unsichtbarer-Gott"-Hackers enthüllt
Muad'Dib

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Identität des "Unsichtbarer-Gott"-Hackers enthüllt 13.07.2020 09:27 Forum: Sicherheit, Datenschutz, Virenabwehr & Updates


US-Gerichtsakten zufolge steht der Kasache Andrey Turchin hinter Hackerangriffen gegen Cybersicherheitsfirmen, Regierungen und andere Ziele in 44 Ländern.





Der berüchtigte Hacker Fxmsp, der durch Informationsdiebstahl von mehr als 300 Unternehmen und Regierungen in 44 Ländern geschätzte 1,5 Millionen Dollar verdient hat, ist der 37-jährige Andrey Turchin aus Kasachstan. Seine Identität war US-Ermittlern seit 2018 bekannt. Die Strafanzeigen wurden allerdings zunächst versiegelt, wie es für Ermittlungen gegen ausländische Hacker üblich ist. Nun allerdings hat ein Richter im Westbezirk von Washington entschieden, die Versiegelung zu einem großen Teil aufzuheben, da das in Singapur und Russland beheimatete Cybersicherheitsunternehmen Group-IB im Juni Turchins Identität bereits veröffentlicht hatte.

"Unsichtbarer Gott der Netzwerke"

Fxmsp trat 2016 erstmals als Hacker mit zahlreichen technischen Fähigkeiten und einer Reihe von Datenverletzungen in Erscheinung, besaß laut Group-IB jedoch wenig Fachwissen. Innerhalb eines Jahres bewarb er den Zugang zu Unternehmensnetzwerken von Banken und Hotels auf der ganzen Welt – ein Zeichen für seinen schnellen Erfolg und wachsendes kriminelles Geschäft.

2019 machte Fxmsp Schlagzeilen, als er den Zugang zu Daten und Quellcodes von drei großen Cybersicherheitsunternehmen bewarb, bei denen es sich Berichten zufolge um McAfee, Trend Micro und Symantec handelte. Der kasachische Hacker bot Netzwerkzugang und Quellcode zu Preisen zwischen 300.000 und einer Million US-Dollar an und prahlte, er könne Kunden zum „unsichtbaren Gott der Netzwerke“ machen. US-Beamten zufolge verloren die Opfer zig Millionen Dollar durch Malware, unbefugten Zugriff und Netzwerkschäden.
Trotz simpler Methoden Zugang zu Regierungsorganisationen

Group-IB beschreibt Turchins Taktik als „sehr einfach und dennoch effektiv“. Er nutzte banale Sicherheitslücken, die in großen Unternehmen auf der ganzen Welt bestehen, selbst in Organisationen, die vorgeben, gut geschützt zu sein. Er war in einigen der bekanntesten Foren für Cyberkriminalität im russischsprachigen Raum aktiv und wurde, nachdem er sich mit einem anderen Hacker namens Lampeduza zusammengetan hatte, einer der produktivsten und effektivsten Vermarkter in dem Geschäft.

„Fxmsp ist einer der produktivsten Anbieter von Zugang zu Unternehmensnetzwerken in der Geschichte des russischsprachigen Cybercriminal Underground“, sagte Dmitry Volkov, Mitgründer und Technikvorstand von Group-IB im Juni. „Trotz seiner eher simplen Methoden gelang es Fxmsp, Zugang zu Energieunternehmen, Regierungsorganisationen und sogar einigen Fortune 500-Unternehmen zu erhalten.“

Langjährige Regel gebrochen

Dem US-Justizministerium zufolge „lagen die Preise in der Regel zwischen ein paar tausend Dollar und in einigen Fällen über hunderttausend Dollar, abhängig vom Opfer und dem Grad des Systemzugriffs und der Systemkontrollen". Viele Transaktionen seien mithilfe eines Brokers und eines Treuhandkontos durchgeführt worden, „wodurch interessierte Käufer den Netzwerkzugriff für einen begrenzten Zeitraum testen konnten, um die Qualität und Zuverlässigkeit des illegalen Zugriffs zu prüfen.“

Trotz seines Erfolges zeigte sich Fxmsp auch unerfahren und dreist. Eine der langjährigen Regeln des russischen Hacking-Untergrunds besagt, dass man Russland selbst nicht hackt. Tut man es doch, sollte man darüber schweigen. Laut dem Bericht von Group-IB tat Fxmsp allerdings das genaue Gegenteil, und versuchte, den Zugang zu russischen Regierungsnetzwerken zu verkaufen, in die er eingebrochen war. Schnell wurde er aus den Cybercrime-Foren verbannt, bevor er erkannte, welchen Fehler er begangen hatte. Er wiederholte ihn nie wieder.

Eine-Millionen-Dollar-Verstöße

Ermittlern halfen Fehler aus seinen frühen Hacker-Tagen dabei, seine Identität festzustellen. Sein Fall beschäftigte das FBI, die britische National Crime Agency und private Sicherheitsunternehmen. Jetzt sieht sich Turchin einer Reihe von Anklagen gegenüber, darunter Verschwörung zum Begehen von Computerhacking, zwei Fälle von Computerbetrug und -missbrauch, Verschwörung zum Begehen von Computerbetrug sowie Bank- und Kreditkartenbetrug.

Fxmsp war seit letztem Jahr nicht mehr öffentlich aktiv, als das Rampenlicht nach den angeblichen Eine-Millionen-Dollar-Verstößen gegen Cybersicherheitsunternehmen zu heiß für ihn wurde. Jüngste Berichte des Cybersicherheitsunternehmens Advanced Intelligence, das seine Aktivitäten jahrelang genau verfolgte, haben allerdings auch andere Theorien aufgeworfen. Darunter auch die, dass Turchins Hacking-Crew immer noch unter verschiedenen Namen und Räumen aktiv ist.

Laut amerikanischen Strafverfolgungsbehörden wusste Turchin wahrscheinlich seit einiger Zeit, dass ihn in den USA Anklagen erwarteten. Die US-, europäischen und kasachischen Behörden untersuchen diesen Fall gemeinsam. Da Kasachstan aber keine Staatsangehörigen ausliefert, wird eine Verhandlung wahrscheinlich dort stattfinden. (vsz)


Quelle: https://heise.de/-4841062
Thema: Manche WD-Red-Festplatten für NAS verursachen Probleme
Muad'Dib

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13.07.2020 09:17 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Hier noch ein link zu WD: https://shop.westerndigital.com/products...ta-hdd#WD40EFAX


Allerdings betrifft das all grossen festplattenhersteller: WD, Seagate und Toshiba....
Thema: Manche WD-Red-Festplatten für NAS verursachen Probleme
Muad'Dib

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Manche WD-Red-Festplatten für NAS verursachen Probleme 13.07.2020 09:12 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Westen Digital hat unangekündigt einige Festplatten der beliebten Serie WD Red verändert: SMR-Aufzeichnung kann zu Abbrüchen bei RAID-Rebuilds führen.





Festplatten aus der Western-Digital-Familie WD Red sind weit verbreitet, millionenfach stecken sie in privat und gewerblich genutzten Netzwerkspeichern (NAS). Doch wer aktuell ein solches Laufwerk durch ein frisches ersetzen muss, sollte beim Kauf aufpassen: WD fertigt einige Modelle nun anders als zuvor mit der Aufzeichnungstechnik Shingled Magnetic Recording (SMR), was beim RAID-Rebuild zu Problemen führen kann.

Bereits im vergangenen Jahr gab es erste Berichte, laut denen jüngere WD-Red-Modelle mit der Typenbezeichnung WD*EFAX zwar anfangs liefen, aber nach kurzer Zeit vom Controller aus dem RAID-Verbund geworfen wurden. Der WD-Support konnte oder wollte damals keine Angaben zur verwendeten Aufzeichnungstechnik machen und auch die Datenblätter gaben keinen Hinweis auf die Veränderung. Der einzige technische Unterschied gegenüber der Vorgängerversion WD*EFRX bestand augenscheinlich in einem von 64 auf 256 MByte vergrößerten DRAM-Cache.

SMR vs. PMR

Beim SMR überlappen sich die Datenspuren, sodass eine schmalere Lesespur übrig bleibt als bei PMR.

Shingled Magnetic Recording (SMR) hat gegenüber dem klassischen Aufzeichnungsverfahren Pependicular Magnetic Recording (PMR) den Vorteil, dass die Hersteller damit etwas mehr Speicherplatz auf eine einzelne Scheibe (Platter) quetschen können. Beim Schreiben von Daten überschreibt der Schreibkopf dabei einen kleinen Teil der zuvor geschriebenen Spur, die dadurch etwas schmaler wird. Die Magnetisierung reicht zum korrekten Lesen der Daten jedoch aus.

Viele SMR-Implementierungen arbeiten mit einer Blockgröße von 256 MByte, die jeweils in einem Rutsch geschrieben wird; dazwischen befinden sich kleinere Nicht-SMR-Zonen für schnellere Schreibvorgänge.

Beim Lesen sowie beim Schreiben eines konstanten Datenstroms ist die SMR-Aufzeichnung kein Problem. Soll aber auch nur ein Bit in einem SMR-Block nachträglich überschrieben werden, so muss der gesamte Block neu geschrieben werden. Die Firmware muss also zuerst 256 MByte Daten einlesen, verändern und dann wieder neu schreiben – das dauert seine Zeit.

In der Praxis speichert die Laufwerks-Firmware die veränderten Daten allerdings wie eine SSD einfach erst einmal an einer anderen Stelle, um sie später in einer ruhigeren Phase zu verschieben. Daher treten Probleme vor allem bei gut gefüllten und viel genutzten Laufwerken auf.

Genau das kann aber beim Rebuild eines RAID-Verbunds passieren, wenn eine der beteiligten Platten nach einem Ausfall getauscht wurde.

RAID-Controller kennen kein SMR

Beim Rebuild eines RAID-Arrays holt der RAID-Controller oder die NAS-Firmware Datenfragmente von den noch vorhandenen Laufwerken und speichert sie auf der neuen Platte. Wenn es sich dabei um viele kleine Dateien handelt, tritt das beschriebene Szenario auf und die neue SMR-Festplatte reagiert sehr langsam.

Die Firmware vieler RAID-Controller und NAS ist auf SMR-Platten jedoch nicht eingestellt. Im Fall der WD*EFAX führt dies dazu, dass der Controller die langsame Platte als defekt einstuft und wieder aus dem Verbund entfernt.


WD hat gegenüber Blocks & FIles bestätigt, dass die Red-Laufwerke mit den EFAX-Bezeichnungen mit 2, 4 und 6 TByte Speicherkapazität mit SMR arbeiten, die größeren jedoch weiterhin mit PMR. Einen Grund nannte WD nicht. Aktuell sind sowohl die SMR- als auch die PMR-Versionen erhältlich, die SMR-Versionen sind dabei teils deutlich günstiger (WD20EFAX (ab 71,81 €) vs. WD20EFRX (ab 82,86 €), WD40EFAX (ab 101 €) vs, WD40EFRX (ab 115,80 €), WD60EFAX (ab 163 €) vs. WD60EFRX (ab 197,90 €)).



Die deutsche WD-Vertretung hat sich auf unsere Anfrage noch nicht geäußert. Wir haben auch bei Seagate und Toshiba, den beiden anderen verbliebenen Herstellern von Festplatten, nachgefragt, ob diese NAS-Laufwerke mit SMR im Programm haben. Antworten ergänzen wir hier.

Update

Toshiba verwendet nach eigenen Angaben bei den aktuellen Toshiba NAS-HDD der N300-Modellreihe von 4 bis 16 TByte kein SMR. [Update] Auch Seagate nutzt für die NAS-Produkte der Ironwolf- sowie Ironwolf-Pro-Serien kein SMR. [/Update] Beide Unternehmen aber nutzen SMR bereits seit Jahren in Desktop-Laufwerken, einen ersten Test einer 2,5-Zoll-Festplatte mit SMR haben wir in c't 10/2016 veröffentlicht.

Nach Angaben von WD ist "die Datenintensität typischer NAS-Arbeitslasten in kleinen Unternehmen oder im Home-Office minimal, so dass genügend Leerlaufzeit für DMSMR-Laufwerke (Disk-Managed SMR, Anmerkung der Redaktion) verbleibt, um bei Bedarf Datenverwaltungsaufgaben im Hintergrund auszuführen und den Anwendern weiterhin eine optimale Leistung zu bieten." Eine Einschränkung durch die SMR-Aufzeichnung sieht WD nicht: "Bei unseren Tests von WD Red-Laufwerken haben wir keine Probleme bei der RAID-Wiederherstellung aufgrund der DMSMR-Technologie festgestellt."
(ll)


Quelle: https://heise.de/-4703116
Thema: ESA-Programm Copernicus: Sechs neue Missionen geplant
Muad'Dib

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ESA-Programm Copernicus: Sechs neue Missionen geplant 11.07.2020 22:36 Forum: Off - Topic


Das erfolgreiche Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der ESA soll erweitert werden. Für 2,5 Milliarden Euro sollen sechs weitere Satelliten gestartet werden.





Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus liefert Daten über die Entwicklung und Nutzung unseres Planeten, nun soll die Satelliten-Familie erweitert werden. "Das sind alles ganz neue Satelliten mit neuen Messinstrumenten an Board", sagte der Leiter des Erdbeobachtungs-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Josef Aschbacher, der dpa.

Hoffnung auf grünes Licht

In der vergangenen Woche hat die ESA Aufträge über mehr als 2,5 Milliarden Euro für sechs weitere Copernicus-Missionen vergeben. Das Projekt muss nun noch Hürden auf europäischer Ebene nehmen. "Aber die prinzipielle Entscheidung ist bereits getroffen worden. Und wenn nun nichts schiefgeht, wird es bis Ende nächsten Jahres grünes Licht für die Fertigstellung der Entwicklung geben."

Eines der wichtigsten neuen Instrumente sei ein Instrument zur Messung von CO2 in der Atmosphäre, erklärt der Experte. "CO2 ist ja das wichtigste Treibhausgas für die Klimaerwärmung. Die heutigen Messmethoden sind unzureichend." Der Satellit, der nun entwickelt werde, könne etwa sehr genau vom Menschen verursachtes CO2 messen. "Es lässt sich dann zum Beispiel sagen, welche Industrie mehr verschmutzt, welche Regenwälder mehr absorbieren und welche Rolle der Ozean spielt."

Diese Mission sei im Rahmen des Pariser Klimaabkommens von 2015 besonders wichtig. "Ab 2026 kann der Satellit Daten liefern, um die Einhaltung des Abkommens zu überwachen. Die Mission startet 2025, das ist sehr sportlich", erklärt Experte Aschbacher. Andere Satelliten konzentrieren sich etwa auf die Vegetation auf der Erde, die Temperatur oder die polaren Gebieten.

Beginn mit der CO2-Mission

"Die drei Hauptthemen, die wir ansprechen mit diesen sechs Satelliten sind Klima, Arktis und Afrika", erklärt Aschbacher. Das Thema Arktis habe natürlich auch eine Klima-Komponente, aber hier gehe es auch um die Erdgas- und Erdölvorkommen. Bei Afrika stünden Themen wie Dürre und Nahrungsmittelknappheit im Vordergrund. Als Erstes werde die CO2-Mission starten – die anderen kämen dann zwei, drei Jahre später.
(mho)


Quelle: https://heise.de/-4840449
Thema: Windows 10: Microsoft testet Security-Feature Kernel Data Protection
Muad'Dib

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Windows 10: Microsoft testet Security-Feature Kernel Data Protection 11.07.2020 22:34 Forum: Software & OS (inkl. Updates/Fixes/Patches)


KDP versetzt Teile des Windows-10-Kernels und Treiber in einen schreibgeschützten Zustand – entsprechende Speicheradressen lassen sich dann nur noch auslesen.





Microsoft baut das Ökosystem rund um "Secured-core PCs" mit Sicherheitsfokus aus. Im Insider-Ring von Windows 10 testet das Unternehmen derzeit Kernel Data Protection (KDP), die künftig Teil des finalen Betriebssystems werden soll. KDP versetzt Teile des Kernels und ausgesuchte Treiber in einen Read-only-Zustand: Das Betriebssystem kann auf entsprechende Speichersektionen zugreifen, den Code darin aber nicht verändern.

Die Technik soll Schlupflöcher schließen, bei der Angreifer signierte, aber unsichere Treiber nutzen, um Berechtigungen an einem PC zu ändern und so bösartige Treiber zu installieren. Auch Anti-Cheat- und Digital-Rights-Mangement-Systeme (DRM) könnten profitieren, wie Microsoft im Blog ausführt.

Das Ganze ist Teil der Virtualization-Based Security (VBS) und funktioniert daher nur im Zusammenspiel mit AMD-, Intel- und ARM-Prozessoren, die Hardware-Virtualisierung unterstützen. AMD-V und Intel VT sind heutzutage üblich.

Statisch oder dynamisch

Bisher sieht Microsoft zwei Funktionsweisen vor: KDP kann Software im Kernel-Modus statisch in einen schreibgeschützten Zustand versetzen oder dynamisch Speicher ausgehend von einem Sicherheits-Pool freigeben. In letztem Fall darf der Code nur einmalig initialisiert werden. Der Sicherheits-Kernel verifiziert fortlaufend Speicher, den die KDP verwaltet, zusätzlich wird er durch Second-Level-Address-Translation-Tabellen (SLAT) des Hypervisors geschützt.


Durch KDP erhofft sich Microsoft derweil positive Auswirkungen auf das Ökosystem, da Treiberentwickler mit Virtualisierung in Berührung kommen. Zudem soll Windows 10 performanter laufen, weil das Betriebssystem weniger Datenchecks durchführen muss. Speicherfehler ließen sich simpler diagnostizieren.
(mma)


Quelle: https://heise.de/-4841094
Thema: Android 11: Google will Verwaltung von Hintergrund-Apps verbessern
Muad'Dib

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Android 11: Google will Verwaltung von Hintergrund-Apps verbessern 11.07.2020 22:29 Forum: Software & OS (inkl. Updates/Fixes/Patches)


Android-Hersteller schränken Hintergrund-Apps oft ein, um Strom zu sparen. Das kann zu Fehlern führen – bei Android 11 will Google daher gegensteuern.





Google will bei Android 11 für mehr Transparenz bei der Verwaltung von Hintergrund-Apps sorgen. Das erklären Mitarbeiter des Entwickler-Teams in einer Fragerunde auf Reddit. Die Maßnahmen sollen unerwünschte Funktionsbeeinträchtigungen von Apps, die im Hintergrund laufen, verhindern.

Viele Hersteller von Android-Handys schränken Hintergrund-Apps ein oder schalten sie komplett ab, um Strom zu sparen. Das kann zum Beispiel zur Folge haben, dass Benachrichtigungen nicht oder nur verspätet ausgeliefert werden. Die Handhabe von im Hintergrund laufenden Apps regeln Handy-Hersteller unterschiedlich.

Neue Passagen im Kompatibilitätsdokument

Ab Android 11 sollen die Nutzer zumindest besser darüber informiert werden, was mit Apps im Hintergrund geschieht, schreiben zwei Google-Entwickler auf Reddit. In der kommenden Android-Version werde dazu das "Compatibility Definition Document" (CDD) überarbeitet. Dieses Dokument fasst die Anforderungen zusammen, die Handys erfüllen müssen, um mit der aktuellen Android-Version kompatibel zu sein. Ab Android 11 müssen Gerätehersteller ihre Nutzer zu einem passenden Zeitpunkt darüber informieren, dass ihr Handy Hintergrund-Anwendungen einschränkt. User sollen dann die Möglichkeit haben, Einschränkungen von Apps im Hintergrundbetrieb manuell abzuschalten.

Googles Smartphone-System Android 11: Plattformstabilität und Releasedatum

Auch das CDD für Android 10 nennt bereits die Voraussetzung, dass Nutzer über den Umgang mit Hintergrund-Apps informiert werden sollen. Neu im Dokument für Android 11 ist laut XDA Developers aber eine Passage, die einen Zeitpunkt für diesen Hinweis vorschreibt: Er soll nicht länger als 24 Stunden, bevor die Einschränkungen von Hintergrund-Apps in Kraft treten, angezeigt werden. Diese veränderte Formulierung soll offenbar verhindern, dass Gerätehersteller ihre Nutzer die Einschränkung von Hintergrund-Apps bei der Inbetriebnahme des Geräts pauschal abnicken lassen. In einem weiteren ergänzten Absatz betont Google, dass das Ausschalten von Apps im Hintergrund explizit unter diese Auflagen fällt.
Bekannte Apps werden bevorzugt

Ebenso wichtig wie die Regeln ist deren Umsetzung: Theoretisch müssen sich die Hersteller von Android-Handys an das CDD halten, um die jeweilige Android-Version verwenden zu dürfen. Doch in der Praxis ist das nicht immer der Fall. Man arbeite mit den Herstellern daran, Verstöße gegen das Compatibility Definition Document zu beseitigen, schreibt Google in der Reddit-Fragerunde.

Ein Beispiel für solche Verstöße: Viele Hersteller lassen die beliebtesten Anwendungen im Hintergrund unangetastet weiterlaufen, während weniger bekannte Anwendungen eingeschränkt werden. Aus Sicht der Hersteller ist das nachvollziehbar: Es wäre kaum sinnvoll, zum Beispiel WhatsApp im Hintergrund abzuschalten. Gegenüber kleinen Entwicklern sei dieses Vorgehen aber unfair, schreiben die Google-Entwickler. Es sei den Geräteherstellern daher nicht gestattet, Apps unterschiedlich zu behandeln.

Eine Übersicht über die Einschränkungen von Background-Apps bei den verschiedenen Herstellern gibt die Webseite "Don't kill my app!". Demnach schränken Huawei, Xiaomi und Samsung Anwendungen im Hintergrund am aggressivsten ein. Keine Restriktionen gebe es dagegen bei Google-Handys und HTC-Geräten.
(dahe)


Quelle: https://heise.de/-4841080
Thema: Überschallflugzeug XB-1 soll am 7. Oktober erstmals ausrollen
Muad'Dib

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Überschallflugzeug XB-1 soll am 7. Oktober erstmals ausrollen 11.07.2020 22:27 Forum: Off - Topic


Im kommenden Herbst soll eine kleinere Version des für danach geplanten größeren Überschall-Jets "Overture" erstmals komplett zu sehen sein.





Am 7. Oktober soll es so weit sein, dann soll das erste Exemplar des Überschallflugzeugs XB-1 fertig zusammengebaut sein Rollout erleben. Das hat der Hersteller Boom nun bekannt gegeben. Kommendes Jahr soll das Flugzeug dann das erste Mal abheben.

Der Jet XB-1 leite die Rückkehr der kommerziellen Überschallflüge ein und sei der erste seiner Art, der unabhängig entwickelt wurde, teilte Boom mit . Er zeichne sich durch ein besonders aerodynamisches Design, hocheffizienten Antrieb sowie besonders leichte Materialien aus Kohlefaser aus. Das Flugzeug ist etwa ein Drittel so lang wie der Jet Overture, mit dem erstmals 2030 Passagiere fliegen sollen.

Verzögerungen

Ursprünglich war geplant, dass der XB-1 in einer Testversion Ende 2018 zu einem Erstflug abhebt. Zu der Zeit hieß es, es lägen bereits 76 Bestellungen von Fluggesellschaften vor. Das Demonstrationsflugzeug wird mit drei Strahltriebwerken J85 von General Electric bestückt. Für den Overture plant Boom, neueste lärmreduzierende Technik einzubauen, sodass seine Geräuschemissionen denen herkömmlicher Flugzeuge ähneln.

Überschallflieger von Boom

Einer der letzten kommerziellen Flüge mit einer mit Passagieren besetzten Überschallmaschine sollte am 25. Juli 2000 stattfinden. Die Maschine F-BTSC vom Typ Concorde stürzte kurz nach dem Start ab, dabei starben die 109 Menschen an Bord sowie vier in einem Hotel. Nach dem Unglück stellte Air France den Flugbetrieb der Concorde ein, die britische Luftfahrtbehörde entzog dem Flugzeug die Flugtauglichkeitsbescheinigung.
(anw)


Quelle: https://heise.de/-4841296
Thema: 18-TByte-HDDs dank ePMR: WD-Festplatten verfügbar
Muad'Dib

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18-TByte-HDDs dank ePMR: WD-Festplatten verfügbar 11.07.2020 22:25 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Parallel zur Verfügbarkeit der WD Gold 18 TByte und Ultrastar DC HC550 erklärt Western Digital die eingesetzte Technik.





Deutsche Händler liefern die ersten drei Festplatten mit einer Kapazität von 18 TByte aus. Bei der WD Gold 18 TByte und Ultrastar DC HC550 18 TByte handelt es sich um Schwestermodelle von Western Digital mit SATA-6G-Anschlüssen. Die DC-HC550-HDD bietet der Hersteller alternativ auch mit SAS 12G an. Alle setzen auf Conventional Magnetic Recording (CMR), Heliumfüllung und einen 512 MByte großen DRAM-Cache.

Aufgrund der gleichen Technik ähneln sich die Spezifikationen stark: Die WD Gold 18 TByte übertragt bis zu 269 MByte/s, die Ultrastar DC HC550 18 TByte fällt mit 257 MByte/s minimal langsamer aus. Beide sind für ein Schreibvolumen von 550 TByte pro Jahr bei fünfjähriger Garantie ausgelegt. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) beziffert Western Digital auf 2,5 Millionen Stunden. Das Ultrastar-Modell vermarktet der Hersteller für den Einsatz in Rechenzentren, während bei der WD Gold Endkunden und kleinere Server-Betreiber im Fokus stehen.

ePMR erhöht Kapazität

In beiden Festplatten kommt die Technik Energy-assisted Perpendicular Magnetic Recording (ePMR) als erster Vertreter der Familie Energy-Assisted Magnetic Recording (EAMR) zum Einsatz, die Western Digital in einer technischen Dokumentation erklärt: Ein elektrischer Strom wird in den Schreibkopf geleitet, um dort ein zusätzliches magnetisches Feld zu erzeugen und so den sogenannten Jitter zu verringern.

Mit reduziertem Jitter lassen sich die Platter enger beschreiben, was die Datendichte erhöht – bei den 18-TByte-Modellen auf 1022 Gigabit pro Quadratzoll. Zusätzlich kommen dreigliedrige Schreibköpfe zum Einsatz, die sich feiner einstellen lassen, von Western Digital als Triple Stage Actuator (TSA) bezeichnet.

20 TByte mit SMR

Die Ultrastar DC HC650 mit 20 TByte Kapazität verschickt Western Digital derzeit an Betreiber von Rechenzentren zur Qualifizierung. Anstelle von Conventional Magnetic Recording (CMR) kommt Shingled Magnetic Recording (SMR) mit überlappenden Datenspuren zum Einsatz, um die Datendichte auf 1160 GBit/Quadratzoll zu erhöhen.

Die WD Gold 18 TByte ist bei zahlreichen Händlern ab etwas über 590 Euro verfügbar. Das Schwestermodell Ultrastar DC HC550 18 TByte kostet mindestens 625 Euro – sowohl mit SATA 6G als auch SAS 12G.
(mma)



Quelle: https://heise.de/-4839733
Thema: Startschuss für Thunderbolt 4: Bestes USB ohne Namenschaos
Muad'Dib

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Startschuss für Thunderbolt 4: Bestes USB ohne Namenschaos 11.07.2020 22:21 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Thunderbolt 4 verschärft die Anforderungen und räumt mit dem Bezeichungs- und Fähigkeitenchaos rund um USB 4 auf.





Intel hat den Startschuss für Thunderbolt 4 gegeben – was an sich bereits verwundern mag: Der Hersteller hatte das technische Grundgerüst von Thunderbolt 3 schließlich im vergangenen Jahr an das Standardisierungsgremium USB-IF übergeben, welches darauf aufbauend USB 4 spezifiert hat. Thunderbolt 4 bringt deshalb auch keine neue Geschwindigkeitsstufe mit, sondern sorgt vielmehr für entwirrenden Feinschliff.

Zum besseren Verständnis muss man etwas tiefer in USB 4 eintauchen. Dank der Technikspende beherrscht USB 4 zwar Datentransfers mit bis zu 40 GBit/s, doch anders als bei Thunderbolt 3 und 4 ist diese Geschwindigkeitsstufe nicht zwingend erforderlich: Für eine USB-4-Konformität reicht es, wenn Daten mit 20 GBit/s fließen. Letzteres ist die Datenrate, die mit USB 3.2 eingeführt wurde und dort auf die Bezeichnungen SuperSpeed 20 beziehungsweise Gen 2x2 hört. Wie bei USB 3.x bekannt ist auch bei USB 4 optional eine USB-C-Stromversorgung mit bis zu 100 Watt (USB-PD) sowie die Ausgabe von Videosignalen (DP-Alt-Mode) möglich. Auch das von Thunderbolt geerbte Durchreichen von PCI-Express-Verbindungen ist bei USB 4 zwar vorgesehen, aber wiederum nicht vorgeschrieben.

USB 4 im Vollausbau

Statt unzähliger im USB-4-Standard vorgesehener Kombinationen sind bei Thunderbolt 4 immer sämtliche dort vorgesehenen Funktionen möglich.


Thunderbolt 4 räumt mit dem Chaos auf, indem es alle optionalen USB-4-Funktionen verpflichtend macht. Damit ist aber nicht genug: Während der DP-Alt-Modus von USB lediglich vorsieht, dass überhaupt ein Monitorsignal aus der USB-C-Buchse kommt, sieht die Thunderbolt-4-Spezifikation zwingend vor, dass man zwei 4K-Monitore gleichzeitig ansteuern kann oder alternativ einen 8K-Monitor. Theoretisch ist das auch schon mit Thunderbolt 3 möglich, doch verpflichtend ist dort nur ein 4K-Monitor. Ähnlich sieht es bei der PCIe-Weitergabe aus: Mit Thunderbolt 4 müssen vier PCIe-3.0-Lanes mit insgesamt 32 GBit/s möglich sein, während für Thunderbolt-3-Konformität noch 16 GBit/s ausreichen (PCIe 3.0 x2).

Bereits vorhandene Thunderbolt-3-Kabel sollen sich weiterbenutzen lassen. Es wird aber auch neue Thunderbolt-4-Kabel geben, damit die neuen Features garantiert funktionieren. Vorerst sind elektrische Kabel bis zwei Metern Länge vorgesehen, die zudem als vollbeschaltete USB-C-Kabel die Besten ihrer Art darstellen – der USB-C-Standard lässt schließlich auch minimale Kabel zu, die nur USB-2.0-Pins durchführen. 2021 sollen optische Kabel folgen, die alle Thunderbolt-4-Funktionen bieten und Distanzen zwischen 5 und 50 Metern überbrücken.


Thunderbolt 4 erbt dank vollständiger USB-4-Kompatibilität wiederum eine praktische Funktion aus der USB-Welt: Zusätzlich zum bekannten Daisy-Chaining, also der Verkettung von Thunderbolt-fähigen Geräten, erlaubt Thunderbolt 4 erstmals Hubs – im offiziellen Jargon Multi-Port-Docks genannt. In der Praxis sollen beliebige Kombinationen aus Daisy-Chains und Multi-Port Docks möglich sein.

Start Ende 2020

Zum Start von Thunderbolt 4 bringt Intel drei Thunderbolt-4-Controller, damit OEMs jetzt mit der Entwicklung solcher Hardware loslegen können: JHL8540 und JHL8340 sind Host-Controller und JHL8440 ein Device-Controller. Die ersten damit bestückten PCs sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen, denn Intels nächste Core-i-Generation mit Codename Tiger Lake enthält ebenfalls einen Thunderbolt-4-Controller. Acer hat bereits ein solches Notebook angekündigt.

Auf Nachfrage ließ Intel durchblicken, dass Thunderbolt 4 keine Intel-only-Schnittstelle sei. Das Unternehmen habe in der Vergangenheit bereits AMD-Systeme zertifiziert und werde dies weiterhin tun. Auch Apples kürzlich angekündigter Umstieg auf hauseigene ARM-Prozessoren sei kein Showstopper: Wenn Apple in solchen Systemen weiterhin auf Thunderbolt setzen will, spricht laut Intel nichts dagegen. (mue)


Quelle: https://heise.de/-4839046
Thema: BND: Strategische Fernmeldeaufklärung ging 2018 etwas zurück
Muad'Dib

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BND: Strategische Fernmeldeaufklärung ging 2018 etwas zurück 11.07.2020 22:17 Forum: Off - Topic


Der Auslandsgeheimdienst hat die internationale Telekommunikation 2018 mit tausenden Selektoren durchforstet, insgesamt sank die Zahl der Suchbegriffe aber.





2018 hat der Bundesnachrichtendienst (BND) das umstrittene Instrument der "strategischen" Fernmeldeaufklärung weniger intensiv genutzt als im Vorjahr. Im Gefahrenbereich "Internationaler Terrorismus" waren 2018 im ersten Halbjahr 5686 und in der zweiten Jahreshälfte 2958 Suchbegriffe mit dem Plazet der G10-Kommission angeordnet. 2017 betrugen die Vergleichszahlen noch 7347 beziehungsweise 6482.

Kaum relevante Erkenntnisse

Nach einer automatisierten Suche anhand dieser Selektoren und einer manuellen Prüfung stufte der BND nur 24 Telefonate, E-Mails, Chat-Nachrichten beziehungsweise SMS als nachrichtendienstlich relevant ein. Die Statistik ist dem am Mittwoch veröffentlichten jüngsten Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags (PKGr) über sogenannte G10-Maßnahmen der Geheimdienste zu entnehmen.

Im Bereich "Proliferation und konventionelle Rüstung" waren 2018 in der ersten Jahreshälfte 158, in der zweiten 169 Suchbegriffe angeordnet. 2017 waren es noch 178 beziehungsweise 171. Im Sektor "Illegale Schleusung" waren in den ersten sechs Monaten 42, in den zweiten 80 Selektoren scharf gestellt. Hier war eine steigende Tendenz zu verzeichnen genauso wie im Bereich "Cyber", wo im ersten Halbjahr 133 und im zweiten 130 Suchbegriffe aktiv waren gegenüber 120 beziehungsweise 122 im Vorjahr.

Keine Ansatzpunkte

Obwohl der BND diese Form der Massenüberwachung als wichtig für seine Handlungsfähigkeit einstuft, ergaben sich in den drei zuletzt genannten Sektoren daraus 2018 keine Ansatzpunkte für eine weitere Bearbeitung durch Analysten oder gar eine Meldung an die Bundesregierung. Der Geheimdienst übermittelte so im Berichtszeitraum auch keine "G10-Meldungen" an ausländische Partner oder sonstige ausländische Stellen auf dieser Basis.

Das Bundesverfassungsgericht urteilte jüngst, dass das Instrument gegen das Grundgesetz verstößt, der Gesetzgeber muss nachbessern. Zudem haben das Bundesamt für Verfassungsschutz, der BND und der Militärischen Abschirmdienst insgesamt 222 individuelle Überwachungsmaßnahmen vorgenommen und damit das Post- und Fernmeldegeheimnisses eingeschränkt, das sind 54 weniger als im Jahr davor.
(vbr)


Quelle: https://heise.de/-4839379



PS: Verfassungswidrig und läuft trotzdem weiter.... kein Wunder dass immer mehr normale Leute austicken.
Thema: Qualcomm Snapdragon 865 Plus: Erster Smartphone-Prozessor knackt 3 GHz
Muad'Dib

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Qualcomm Snapdragon 865 Plus: Erster Smartphone-Prozessor knackt 3 GHz 11.07.2020 22:09 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Der Mobilprozessor Snapdragon 865 Plus weist als optimierte Variante höhere CPU- und GPU-Taktfrequenzen auf.






Qualcomm hat eine verbesserte Version des Mobilprozessors Snapdragon 865 vorgestellt. Der Snapdragon 865 Plus kommt mit höheren Taktfrequenzen auf seinem schnellsten CPU-Kern und bei der integrierten Grafikeinheit daher. Dadurch sollten Apps schneller starten und 3D-Spiele auf entsprechenden Smartphones beziehungsweise Tablets besser laufen.

Der "CPU-Prime-Core" Kryo 585 auf Basis von ARMs Cortex-A77 schafft 3,1 statt wie bisher 2,84 GHz. Qualcomms Snapdragon 865 Plus stellt damit das erste System-on-Chip (SoC) für Smartphones dar, das die 3-GHz-Marke knackt – wenn auch nur auf einem einzelnen CPU-Kern. Die Adreno-650-GPU soll 10 Prozent schneller rechnen. Ausgehend von den 587 MHz beim bisherigen Modell spricht das für einen maximalen GPU-Takt von knapp 650 MHz.

Mit 5G und Wi-Fi 6E

Qualcomm paart den Snapdragon 865 Plus weiterhin mit dem separaten 5G-Chip Snapdragon X55. Neu ist das WLAN-Zusatzmodul FastConnect 6900 mit Wi-Fi 6E, das mittels Kanalbündelung Übertragungsraten von bis zu 3,6 GBit/s erzielt.

Die Vorstellung selektierter Plus-Version mit erhöhten Taktfrequenzen wird bei Qualcomm inzwischen zur Tradition. Vor einem Jahr brachte der Chiphersteller bereits den Snapdragon 855 Plus als verbesserte Version des Snapdragon 855. Die Plus-Varianten überbrücken die Wartezeit, bis Mobilprozessoren mit neuerer Architektur beziehungsweise feinerer Fertigungstechnik erscheinen.

Laut Qualcomms Pressemitteilung sitzt der Snapdragon 865 Plus als erstes in Asus' kommenden Spieler-Smartphone ROG Phone 3. Zudem will Lenovo ein Mobilgerät aus der Legion-Serie mit dem SoC bringen – offenbar ebenfalls ein Smartphone. Details zu beiden Modellen sollen folgen.
(mma)



Quelle: https://heise.de/-4839372
Thema: "Solar Valley" 2.0: Neue Chance für Solarmodule "Made in Germany"
Muad'Dib

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"Solar Valley" 2.0: Neue Chance für Solarmodule "Made in Germany" 11.07.2020 22:04 Forum: Off - Topic


Solaranlagen können beim Erreichen der Klimaziele hilfreich sein. Nun deutet sich eine Renaissance der Solarindustrie in Deutschland an.





Schon länger hat die Schweizer Meyer Burger Technology AG mit dem Gedanken gespielt. Nun ist es offiziell: Der Maschinen- und Anlagenbauer will in die Produktion von Solarzellen und Solarmodulen einsteigen – und zwar in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Geschäftsführer Gunter Erfurt spricht von einem "fundamentalen Richtungswechsel".

In den vergangenen Jahren musste die Solarindustrie – einst Hoffnungsträger der ostdeutschen Wirtschaft – mit zunehmender Konkurrenz und Dumpingpreisen aus Asien kämpfen. 2018 etwa musste Deutschlands größter Solarmodulhersteller Solarworld endgültig Insolvenz anmelden und den Standort im sächsischen Freiberg mit rund 600 Mitarbeitern schließen. Im sachsen-anhaltischen Bitterfeld-Wolfen wurde sogar einst ein Gewerbegebiet "Solar Valley" genannt, weil es einer der größten Solarstandorte Europas war. Dann kam die bittere Pleitewelle schon vor gut einem Jahrzehnt.

"Solar Valley" 2.0

Jetzt will Meyer Burger in Freiberg wie im "Solar Valley" an die alten Zeiten anknüpfen. Firmenchef Erfurt sieht im Thema Solar "einen enormen Reiz" – vor allem angesichts der Neuausrichtung der Wirtschaft nach der Corona-Krise und dem angestrebten europäischen "Green Deal". Nicht zuletzt könnte auch die Prämie für den Kauf von E-Autos der Solarindustrie neuen Rückenwind geben. "Sicher ist das Timing für diesen Schritt auch deshalb interessant", so Erfurt. Der bisherige Maschinenbauer will künftig Solaranlagen für Dächer, aber auch für kleinere Kraftwerke bauen und strebt eine jährliche Produktionskapazität von 400 Megawatt an.

Meyer Burger verweist darauf, dass viele Solarmodule weltweit bereits mit Technik aus ihrem Hause hergestellt werden. "Bisher haben wir die eigentliche Wertschöpfung dann den Kunden überlassen. Was wir tun, ist, genau diesen Mechanismus zu unterbrechen", erklärt Erfurt. Mehr als 3000 Arbeitsplätze sollen langfristig entstehen. Im ersten Halbjahr 2021 soll die Produktion starten – symbolträchtig in den einstigen Hallen der pleitegegangenen Solarfirmen Sovello (Bitterfeld-Wolfen) und Solarworld (Freiberg).

Entwicklung besserer Solarzellen

Dass die deutsche Solarindustrie eine zweite Chance bekommt, hat der künftige Nachbar von Meyer Burger im "Solar Valley", Q-Cells, bereits bewiesen. Als Start-up gestartet, schaffte es das Unternehmen bis an die Weltspitze, machte Milliardenumsatz – und ging pleite. Die Konkurrenz aus Asien war zu groß. Seit 2012 gehört Q-Cells zum koreanischen Konzern Hanwha, die Produktion wanderte nach Asien ab.

Der Sitz in Bitterfeld-Wolfen und die Forschungs- und Entwicklungscrew blieben. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen 125 Millionen Euro investieren, um die nächste Generation von Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad zu entwickeln. Eine Rückkehr der Produktion ist nicht zu erwarten. Q-Cells sei gut durch die Zeit der coronabedingten Lockdowns in vielen Ländern gekommen und habe keine Lieferengpässe gehabt, sagt Sprecher Oliver Beckel. Auch jetzt gebe es keine größere Auftragsdelle. Mit einem Marktanteil von 20 Prozent sei Q-Cells Marktführer in Deutschland. Doch das Unternehmen räumt ein: Die Preise für Solaranlagen sind derzeit stark unter Druck. "Das ist gut für die Verbreitung der Photovoltaik, für die Welt und das Klima, aber das ist ein Problem für die Hersteller."

Q-Cells setzt verstärkt darauf, neben reinen Solaranlagen neue Produkte anzubieten. So können Firmen seit zwei Monaten ihre Dächer an das Unternehmen verpachten, das darauf auf eigene Kosten eine Anlage baut. Zudem ist das Unternehmen auch als Stromanbieter aktiv.

Klimaziele nur mit Solarenergie erreichbar

Für den Bundesverband Solarwirtschaft ist klar: Ohne einen verstärkten Ausbau der Solarenergie wird Deutschland die selbst gesetzten Klimaziele nicht erreichen können. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien 65 Prozent des Stroms liefern. Dazu müsse ab 2022 die jährlich installierte Photovoltaik-Leistung verdreifacht werden, so Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Von Januar bis Mai 2020 wurden bisher 1,9 Gigawatt neu installiert. Insgesamt liegt die Photovoltaik-Leistung derzeit bei knapp 51 Gigawatt.

Geschäftsführer des Dresdner Modul- und Systemherstellers Solarwatt, Detlef Neuhaus, sieht ebenfalls neue Hoffnung für die Branche: "Jetzt haben wir eine zweite Chance, vor allem über Innovation und komplexe Produkte." Wie lässt sich der erzeugte Solarstrom am besten speichern, wie bindet man das E-Auto in der Garage in das eigene Energiesystem ein? Mit der Energiewende seien neue Techniken gefragt, Vertriebs- und Servicestrukturen, Installateure und nicht zuletzt auch die Beratung von Endkunden. Längst gehe es nicht mehr nur darum, "Container mit möglichst billigen Modulen über den Großen Teich" zu schicken, so Neuhaus. Genau darin sieht er die deutschen Hersteller und Anbieter im Vorteil zu den Firmen aus Asien.

Nachfrage gestiegen

Trotz Corona-Krise stieg bei Solarwatt die Nachfrage für Solaranlagen für Einfamilienhäuser und mittlere Gewerbeflächen um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Verbuchte das Unternehmen mit rund 400 Beschäftigten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro, rechnet Neuhaus für dieses Jahr mit rund 115 Millionen Euro. Geliefert werden die Glas-Glas-Module vor allem nach Deutschland, Benelux, Österreich, Schweiz, aber auch nach Schweden, Norwegen und Australien. Erleichtert ist Neuhaus, dass der Solardeckel – die Begrenzung auf 52 Gigawatt – gefallen ist. "Das hing wie ein Damoklesschwert über uns." Das könnte die Branche nun zusätzlich befeuern.

Entsprechende Wachstumspläne hat Solarwatt: Eine neue Fertigungsanlage für Module entsteht derzeit in Dresden, auch eine neue Speicherfertigung ist geplant. Rund zehn Millionen Euro will Neuhaus investieren – er glaubt an eine zweite Chance.
(olb)


Quelle: https://heise.de/-4840618


PS: Nanu, schon wieder 1, April??!?
Thema: Firefox und Tor Browser für Android: Security-Update fixt kritische Lücke
Muad'Dib

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Firefox und Tor Browser für Android: Security-Update fixt kritische Lücke 11.07.2020 21:56 Forum: Software & OS (inkl. Updates/Fixes/Patches)


Für die Android-Varianten der Webbrowser Firefox und Tor steht ein wichtiger Security-Fix gegen Angriffe aus dem Web bereit.





Die Firefox-Entwickler haben für die Android-Ausgabe des beliebten Webbrowsers ein wichtiges Sicherheitsupdate veröffentlicht: Version 68.10.1 für Android beseitigt eine kritische Sicherheitslücke, die entfernte Angreifer unter bestimmten Voraussetzungen zum Auslesen vertraulicher Daten aus dem Browser missbrauchen könnten. Die Aktualisierung ist über Googles Play Store verfügbar.

Auch für den auf Firefox basierenden, anonymisierenden Tor Browser gibt es ein Update in Gestalt des Android-only-Releases 9.5.2.


Lesender Dateizugriff aus dem Netz

Einige wenige Details zur Lücke nennt das Mozilla-Team im Security Advisory 2020-27. Demnach sorgt eine fehlerhafte "Content Provider"-Komponente dafür, dass eine (speziell präparierte) Webseite lesend auf lokale Dateien zugreifen könnte, die über den Browser zugänglich sind (z.B. gespeicherte Cookies). Weitere Details zum Angriff gehen aus dem Advisory nicht hervor; eine CVE-Nummer wurde noch nicht zugewiesen.

Wie man Firefox für Android aktualisiert, beschreibt Mozilla in einem Supportartikel. Für gewöhnlich zeige der Browser an, wenn ein Update verfügbar sei. Dennoch ist es angesichts der Schwere der aktuellen Sicherheitslücke ratsam, einen Blick auf die Versionsinformationen zu werfen und gegebenenfalls ein manuelles Update durchzuführen.

Android-only-Update für den Tor-Browser

Wie den Release Notes zum Tor Browser 9.5.2 zu entnehmen ist, wurde im Zuge des aktuellen Android-only-Releases lediglich der Android-Fix aus Firefox übernommen. Nutzer finden die neue Version auf der Download-Site des Tor-Projekts und können alternativ ebenfalls über den Play Store updaten.
(ovw)



Quelle: https://heise.de/-4838816
Thema: Grafikkarten-Software Geforce Experience gefährdet Windows-PCs
Muad'Dib

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Grafikkarten-Software Geforce Experience gefährdet Windows-PCs 11.07.2020 21:52 Forum: Software & OS (inkl. Updates/Fixes/Patches)


Das erfolgreiche Ausnutzen einer Lücke in Geforce Experience kann weitreichende Folgen haben. Attacken sind aber nicht ohne Weiteres möglich.





Wer neben einer Grafikkarte von Nvidia die Begleitanwendung Geforce Experience nutzt, sollte die aktuelle Version installieren. Andernfalls könnten Angreifer Windows-Computer vielfältig attackieren.

Die Software hält GPU-Treiber auf dem aktuellen Stand. Außerdem bietet sie Grafik-Profile für verschiedene Spiele an, damit Titel je nach Hardware optimal laufen.


Schadcode, DoS, aber ...

Die Auswirkungen einer Attacke lesen sich in einer Warnmeldung beängstigend: Angreifer könnten höhere Nutzerrechte erlangen, DoS-Attacken verüben oder sogar Schadcode ausführen. Dennoch ist die Sicherheitslücke (CVE-2020-5964) "nur" mit dem Bedrohungsgrad "mittel" eingestuft.

Das liegt an den Voraussetzungen für einen erfolgreichen Angriff: Demzufolge muss ein Angreifer lokalen Zugriff mit hohen Nutzerrechten haben und das Opfer muss auch mitspielen. Wie Attacken im Detail aussehen könnten, führt Nvidia derzeit nicht aus.

Abgesichert ist die Version 3.20.4. alle vorigen Ausgaben sind Nvidia zufolge gefährdet. (des)


Quelle: https://heise.de/-4840014
Thema: EuGH: YouTube muss nach illegalem Upload nur Postanschrift rausgeben
Muad'Dib

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EuGH: YouTube muss nach illegalem Upload nur Postanschrift rausgeben 11.07.2020 21:50 Forum: Off - Topic


Constantin Film konnte sich vor dem EuGH nicht damit durchsetzen, von YouTube Mobilfunknummer und E-Mail-Adresse von Nutzern zu bekommen.





Online-Plattformen wie YouTube müssen nicht die E-Mail-Adressen oder Telefonnummern von Nutzern herausgeben, die dort illegal Filme hochgeladen haben. Der Begriff der "Adresse" im EU-Recht beziehe sich lediglich auf die Postanschrift, urteilte der Europäische Gerichtshof am Donnerstag (Rechtssache C-264/19).

Hintergrund ist eine Klage der Firma Constantin Film Verleih gegen Googles Videoplattform Youtube. Dort hatten Nutzer die Filme "Parker" und "Scary Movie 5", an denen Constantin Film die Nutzungsrechte für Deutschland hat, illegal hochgeladen. Constantin Film verlangte deshalb, dass YouTube und Google die E-Mail-Adressen, Telefonnummern und IP-Adressen der Nutzer herausrücken müsse.

Da Google und YouTube sich weigerten, klagte Constantin Film sich durch mehrere Instanzen bis vor den Bundesgerichtshof. Dieser wollte schließlich vom EuGH wissen, ob der Begriff "Adressen", wie er in der EU-Richtlinie zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums steht, auch die E-Mail-Adressen, IP-Adressen und Telefonnummern der Nutzer umfasst.

"Gewöhnlicher Sprachgebrauch"

Die Luxemburger Richter entschieden nun, dass Gerichte in den EU-Ländern nicht verpflichtet sind, die Herausgabe dieser Informationen anzuordnen. Allerdings haben sie die Möglichkeit dazu, wie es weiter hieß.

Der BGH hatte darauf hingewiesen, dass für ein Youtube-Konto lediglich ein Name, eine E-Mail-Adresse und ein Geburtsdatum angegeben werden muss. Diese Daten würden normalerweise nicht überprüft, es werde keine Postanschrift des Nutzers verlangt. Um allerdings auf YouTube Videos hochzuladen, die länger als 15 Minuten dauern, müsse der Nutzer eine Mobiltelefonnummer angeben, damit er einen Freischaltcode erhalten kann. Außerdem willigen die YouTube-Nutzer ein, dass ihre IP-Adresse sowie der Zeitpunkt der Nutzung gespeichert werden.

Der EuGH erläuterte nun, dass der Begriff "Adresse" einen unionsrechtlichen Begriff darstellt, "der in der Regel in der gesamten Union eine autonome und einheitliche Auslegung erhalten muss". Da der Begriff in der Urheberrechtsrichtlinie 2004/48 nicht definiert sei, sei er nach dem "gewöhnlichen Sprachgebrauch" zu bestimmen, und das sei die Postadresse. (mit Material der dpa) /(anw)


Quelle: https://heise.de/-4840123
Thema: Saudi-Arabien soll eigene Bürger in den USA via Mobiltelefon tracken ||| Aktuelle Covid19 Lage
Muad'Dib

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11.07.2020 09:42 Forum: Off - Topic


großes Grinsen

Nun, ich muss Dir sagen, ich schaue gern die deutschen ÖR, ich kann keinesfalls sagen dass sie mit "Lügenpresse" gleichzustellen sind im Gegensatz zu diversen Printmedien (Yellow Press in UK wie "sun", in D: Bild), im TV ist das FOX mit ihrem Schleimhampelmann TrumpEL oder im deutschen TV sender wie RTL die schlimmer sind als "bild" da sie nur Schmierenjournalismus betreiben anstatt klar und vorurteilsfrei zu informieren so wie es ihre Sendelizens vorschreibt.


MAHLZEIT!
Thema: Sky kauft Formel-1-Rechte exklusiv - vier Rennen im Free-TV
Muad'Dib

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10.07.2020 14:55 Forum: Sonstige Sportarten


Gerade im ORF gesehen:

Ab nächster Saison teilen sich ORF und Servus.TV die Ausstrahlungsrechte für die Formel 1 in Österreich.
Also für Österreicher weiterhin im "Free TV", dagegen in Deutschland nur Pay TV mit der Massageb dass 4 Rennen FTA gezeigt werden müssen.


Na dann, Auf Wiederluage.
Thema: Saudi-Arabien soll eigene Bürger in den USA via Mobiltelefon tracken ||| Aktuelle Covid19 Lage
Muad'Dib

Antworten: 85
Hits: 6.437
10.07.2020 14:51 Forum: Off - Topic


Nana, jetzt übertreibst Du aber!

Ich habe es live gesehen und der Moderator hat sich gleich danach entschuldigt für seinen Versprecher..... und die Zahl klargestellt.
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