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Ryzen-3000-Prozessoren mit vier und sechs Kernen im Test







Die Hexa-Cores Ryzen 5 3600 und Ryzen 5 3600X rechnen schneller und effizienter als ihre Vorgänger. Beim Kombiprozessor Ryzen 5 3400G sieht es anders aus.


Die dritte Generation der Ryzen-Prozessoren tritt mit bis zu zwölf CPU-Kernen an. Für die meisten Heimanwender ist eine 500-Euro-CPU jedoch überdimensioniert, wenn der Rechner hauptsächlich für Bildbearbeitung, Office-Anwendungen und zum Spielen dient. Die Hexa-Core-Prozessoren Ryzen 5 3600 und 3600X kosten 210 beziehungsweise 260 Euro und haben bis auf die kleinere Kernanzahl alle Funktionen der teureren Modelle.

Im Vergleich zum Vorgänger Ryzen 5 2600 legt der Ryzen 5 3600 in allen Bereichen zu. Die Singlethread-Performance klettert um 22 Prozent, sind alle sechs Kerne voll ausgelastet, rechnet er 31 Prozent schneller. Trotz gleicher Thermal Design Power benötigt der in 7-nm-Technik gefertigte Ryzen 5 3600 unter Volllast ein paar Watt weniger und ist somit deutlich effizienter als der Vorgänger Ryzen 5 2600.

Den ähnlich teuren Intel Core i5-9600K (ca. 230 Euro) schlägt der Ryzen 5 3600 nur knapp, sofern bei beiden lediglich einer der sechs Kerne genutzt wird (477 zu 485 Cinebench-Punkte). Mit allen zur Verfügung stehenden logischen Kernen zeigt er dem Core i5 dank Simultaneous Multi-Threading (SMT) mit 41 Prozent Vorsprung beim Rendering-Benchmark Cinebench R20 klar die Rücklichter.


Ryzen 3000: Benchmark-Ergebnisse

Der Ryzen 5 3600X kann sich trotz 200 MHz höherem Nominal- und Turbotakt und einem um 30 Watt größeren thermischen Budget von der ansonsten identischen, 50 Euro günstigeren Geschwister-CPU kaum absetzen. Im Singlethread-Test rechnet der teurere Ryzen 5 3600X immerhin 2,7 Prozent schneller als der Ryzen 5 3600.

Mit den mitgelieferten Prozessorkühlern Wraith Stealth (3600) und Wraith Spire (3600X) erreichten beide Ryzen-5-CPUs unter Dauervolllast mit Prime95 ihre Drosseltemperatur von 95 °C. Wir empfehlen beim Bau eines PCs, die Boxed-Kühler durch leistungsstärkere Modelle zu ersetzen.


Aufpolierter Kombiprozessor

Im Preisbereich unter 200 Euro bietet AMD die Quad-Cores Ryzen 3 3200G und Ryzen 5 3400G mit integrierter Vega-Grafik an. Doch anders als es die Bezeichnung zunächst vermuten lässt, kommen hier nicht die überarbeiteten Zen-2-Rechenwerke zum Einsatz. Bei den beiden Ryzen 3000G handelt es sich lediglich um leicht verbesserte, in 12 nm gefertigte Nachfolger der 14-nm-Kombiprozessoren Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G mit Zen+-Architektur.


AMD hebt beim 65-Watt-Prozessor Ryzen 5 3400G vor allem den Turbotakt um 300 MHz an. Der leistungsstärkere Kühler Wraith Spire für 95-Watt-CPUs und ein verlöteter Heatspreader verbessern die Wärmeabfuhr. In der Praxis legt der neue Kombiprozessor im Vergleich zum Ryzen 5 2400G je nach Benchmark um 2,5 bis 7,5 Prozent zu.

Bei der 3D-Leistung der Vega-11-Grafik des Ryzen 5 3400G ist der Sprung etwas größer: Im 3DMark Firestrike schafft sie 13 Prozent mehr Punkte. Mit 3396 3DMark-Punkten liegt die Vega 11 mit 704 Shader-Einheiten ungefähr auf dem Niveau einer GeForce GT 1030 und ist damit für die meisten 3D-Spiele untermotorisiert: Playerunknown’s Battlegrounds (PUBG) lief bei Full-HD-Auflösung mit niedrigster Detailstufe lediglich mit knapp über 40 Bildern pro Sekunde, was für Shooter zu wenig ist.
Fazit

Der Ryzen 5 3600 ist der Kauftipp unter den Ryzen-3000-Prozessoren. Für rund 200 Euro liefert er mehr als genug Performance für Allround- und Gaming-PCs und ist damit für die Anforderungen der nächsten Jahre gewachsen. Die 50 Euro Aufpreis für den Ryzen 5 3600X kann man sich sparen, weil er kaum schneller ist.


Der Kombiprozessor Ryzen 5 3400G ist weder Fisch noch Fleisch. Wer einen preiswerten Office-Rechner bauen will, fährt mit dem Dual-Core Athlon 200GE für 45 Euro wesentlich günstiger und Gamer benötigen für aktuelle Spiele weiterhin eine separate Grafikkarte, sodass diese mit einem preiswerteren Core i3 oder Ryzen 3 besser bedient sind. (chh)


Dieser Beitrag stammt aus c't 17/2019.


Quelle: https://heise.de/-4483777

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