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Zum Ende der Seite springen Software-Probleme: NASA erklärt Abbruch des Starliner-Flugs
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Fragezeichen Software-Probleme: NASA erklärt Abbruch des Starliner-Flugs Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der Testflug des Raumschiffs Starliner zur ISS ging wegen Software-Problemen und einer falsch gestellten Uhr schief.





Ein Timer des Starliners lief falsch, die Mitarbeiter am Boden konnten nicht mehr mit dem Raumschiff kommunizieren; Software-Probleme sorgten für den vorzeitigen Abbruch des Testflugs, das teilte die NASA nun mit. Das unbemannte Boeing-Raumschiff sollte im Dezember zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen, schaffte es jedoch nicht in den Orbit.

Konkreter heißt es im Blog der NASA, dass es einen Fehler beim Mission Elapsed Timer gegeben hat, der elf Stunden zu früh losging. Zudem gab es ein Software-Problem mit der Service Module Disposal Sequence und die Space-to-Ground-Kommunikation wurde gestört. Die ersten beiden Fälle habe man klären und beheben können – warum es zu der Kommunikationsunterbrechung kam, sei hingegen noch unklar.

Abgebrochene Generalprobe

Mit dem Starliner sollen künftig Astronauten zur ISS fliegen. Die Generalprobe von NASA und Boeing mit einem Dummy lief schief. Das Raumschiff konnte aber auf einem Testgelände im US-Bundesstaat New Mexiko sicher landen. Dass eine falsch gestellte Uhr womöglich zu den Gründen für den Misserfolg gehörte, hatte die NASA bereits vermutet. Durch die falsche Zeitangabe sei zu früh mehr Treibstoff verbraucht worden. Eine menschliche Besatzung an Bord hätte das eventuell verhindern können. Blieben aber noch die anderen beiden Probleme. Untersucht wird außerdem, warum die Bugs nicht bei vorherigen Kontrollen aufgefallen sind. Auch hier werde es Korrekturen der Systeme geben.

Die Landung war die erste einer für bemannte Raumfahrt vorgesehenen und in den USA gefertigten Raumkapsel auf amerikanischem Festland. Der Dummy "Rosie" war mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, von deren Daten man sich Auskünfte über die Sicherheit des Starliners erwartete. Viele Informationen konnten laut NASA trotz des Abbruchs gesammelt und ausgewertet werden.
(emw)


Quelle: https://heise.de/-4656080

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