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Geschrieben von Whitebird am 15.01.2026 um 18:09:

traurig Erster Hersteller bestätigt: Smartphone-Preise steigen – und das spürbar

Erster Hersteller bestätigt: Smartphone-Preise steigen – und das spürbar
Peter Hryciuk,
15.01.2026, 17:15 Uhr

Steigende Kosten für wichtige Bauteile zwingen den ersten Smartphone-Hersteller zu einer unpopulären, aber laut ihm unvermeidlichen Entscheidung.

Carl Pei, der Gründer und das Gesicht der Smartphone-Marke Nothing, hat in einer für ihn typisch direkten Art eine Preiserhöhung für kommende Smartphones angekündigt, die im 1. Quartal 2026 erscheinen. Eine Steigerung um 30 Prozent und mehr sind laut Pei möglich.


Nothing muss Smartphone-Preise erhöhen

In einer Botschaft auf der Plattform X nannte er den Schritt „unvermeidlich“ und begründete ihn transparent mit den stark gestiegenen Kosten für Speicherkomponenten. Damit ist Nothing der erste Hersteller, der offen bestätigt, dass die aktuelle Entwicklung auf dem Chipmarkt direkte Auswirkungen auf die Endkundenpreise haben wird und ihr euch auf höhere Ausgaben einstellen müsst.

Der Hauptgrund für die Teuerung ist eine regelrechte Krise auf dem globalen Markt für Speicherchips, die für eine flüssige Bedienung und schnelle App-Starts unerlässlich sind. Betroffen sind sowohl der Arbeitsspeicher (RAM) als auch der interne Flash-Speicher (NAND).

Als vergleichsweise junges und kleines Unternehmen spürt Nothing diese Marktveränderungen besonders stark. Im Gegensatz zu Branchenriesen wie Apple oder Samsung, die Milliardenumsätze machen, verfügt die Firma über eine geringere Verhandlungsmacht bei den Zulieferern. Große Konzerne können Preisschwankungen durch langfristige Verträge und riesige Abnahmemengen oft besser abfedern oder intern ausgleichen, während kleinere Marken die gestiegenen Kosten schneller weitergeben müssen, um wirtschaftlich zu bleiben.


Preisentwicklung war absehbar

Die Ursachen der Speicherkrise sind vielschichtig und ein branchenweites Problem. Nach einer Phase des Überangebots und fallender Preise haben große Hersteller ihre Produktion gedrosselt, was das Angebot verknappt hat. Gleichzeitig ist die Nachfrage explodiert.

Vor allem wird der Trend befeuert durch den Boom bei Künstlicher Intelligenz, die für das Training und die Ausführung von Modellen Unmengen an schnellem Speicher benötigt. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Smartphone-Anbieter ihre Preise anpassen, auch wenn sie es vielleicht noch nicht so offen kommunizieren.

Nothing dürfte dabei nur der Anfang sein. Andere Smartphone-Hersteller werden ihre Preise entweder auch erhöhen müssen, wenn sie die gleiche oder eine bessere Speicher-Ausstattung bieten wollen, oder die Ausstattung reduzieren, um den Preis zu halten. Diese beiden Wege sind möglich.

quelle: giga.de
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