Geschrieben von Whitebird am 23.04.2026 um 13:59:
Connected TV verändert alles: Studie enthüllt radikalen Wandel und die überraschende Wahrheit über W
Connected TV verändert alles: Studie enthüllt radikalen Wandel und die überraschende Wahrheit über Werbe-Akzeptanz in DACH
Von Manuel Weis -22. April 2026, 8:03
Schluss mit passivem Berieseln! Die „Advanced TV Study 2026“ enthüllt, dass Connected TV (CTV) in Deutschland und Österreich das lineare Fernsehen nicht nur einholt, sondern die gesamte Werbebranche revolutioniert. Fast jeder CTV-Haushalt ist online, und die Akzeptanz für werbefinanzierte Modelle ist überraschend hoch. Worüber die Branche dieser Tage sprechen wird…
Der radikale Wandel: Fernsehen wird zur bewussten Entscheidung
Vorbei sind die Zeiten, in denen das Programm bestimmte, was geschaut wird. In Deutschland und Österreich ist Connected TV (CTV) nun fest im Alltag verankert. Das belegt nicht zuletzt die nun frisch vorgestellte „Advanced TV Study 2026“. Sie belegt, dass in Deutschland inzwischen 94 Prozent der TV-Haushalte mindestens einen internetfähigen Fernseher besitzen. Daraus folgt: die Nutzung ist nicht mehr passiv, denn 85 Prozent der Befragten nennen das breite Content-Angebot als Hauptgrund für die Nutzung, gefolgt von der zeitunabhängigen Verfügbarkeit (sie liegt bei 83 %).
Die Nutzungszeit spricht eine klare Sprache:
- Lineares TV: 2 Stunden 34 Minuten pro Tag.
- CTV: 2 Stunden 32 Minuten pro Tag.
Das zeigt, dass Fernsehen immer deutlicher zur bewussten Entscheidung wird – mit Folgen nicht nur für TV-Produktion, sondern auch für Werbebranche und Mediaagenturen.
Co-Viewing: Das gemeinsame Erlebnis bleibt
Auch in der digitalen Ära ist CTV nämöich kein isoliertes Erlebnis. Im Schnitt schauen 2,2 Personen gemeinsam. Besonders hoch ist die Zahl in Haushalten mit Kindern: 90 Prozent der Eltern geben an, CTV zumindest gelegentlich gemeinsam mit ihren Kindern unter 16 Jahren zu nutzen. Diese Zielgruppe weist auch die höchsten Nutzungsraten auf.
Der Wandel der Finanzierung: Bezahl-Dienste vs. Werbe-Akzeptanz
Der Trend geht zu Bezahl-Diensten: Nutzer haben durchschnittlich 2,9 kostenpflichtige Apps abonniert, wobei die Zahlungsbereitschaft bei Jüngeren und größeren Haushalten am höchsten ist. Dennoch zeigt die Studie eine überraschende Wende bei der Werbe-Akzeptanz:
- Werbepausen sind akzeptiert: 66 Prozent der Befragten erinnern sich an Werbung in CTV-Umgebungen.
- Werbung wird als positiv empfunden: Mehr als die Hälfte (53 %) findet sie nützlich, fast die Hälfte (48 %) hilfreich.
- Akzeptanz von Ad-Supported Modellen: 76 Prozent der Nutzer von Bezahl-Diensten würden Werbung akzeptieren, wenn die Inhalte dafür kostenlos wären. Bei Nutzern kostenloser, werbefinanzierter Apps schätzen 69 Prozent den besseren Zugang, den solche Modelle ermöglichen.
Für Werbetreibende wichtig: Sie waren es, die lange Zeit glaubten, dass Werbung im CTV-Kontext nur als störend empfunden wird.
Fazit für Werbetreibende: Neue Ära der Präzision
Die zunehmende Individualisierung des Fernsehverhaltens schafft hochwertige Werbeumgebungen mit höherer Aufmerksamkeit und Relevanz. Für Werbetreibende bedeutet dies:
- Mehr Präzision: Genaueres Audience-Targeting.
- Messbare Erfolge: Kampagneneffektivität wird direkt messbar.
Die „Advanced TV Study 2026“ ist ein Weckruf für die gesamte Werbebranche. Connected TV ist nicht mehr nur ein Trend, sondern die Zukunft des Fernsehens.
quelle: digitalfensehen.de