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Geschrieben von Whitebird am 01.05.2026 um 12:40:

  Bust bei IPTV-Anbieter aus Stuttgart: 60.000 Kunden müssen mit Post rechnen

Bust bei IPTV-Anbieter aus Stuttgart: 60.000 Kunden müssen mit Post rechnen
30.04.2026 von Lars Sobiraj
Ein IPTV-Anbieter aus Stuttgart wurde bei der Einreise im Flughafen verhaftet. 60.000 Kunden müssen nun mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Die Bundespolizei verhaftete am Stuttgarter Flughafen einen 39-jährigen Tatverdächtigen. Gegen den Mann erlies man einen Haftbefehl wegen gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung Inhalte Dritter. Der Verhaftete besitzt einen deutschen und einen türkischen Pass und war zuvor aus der Türkei eingereist. Man wirft ihm vor, ein illegales IPTV-Netzwerk betrieben zu haben.


IPTV-Anbieter aus Stuttgart zählte rund 60.000 Kunden

Zirka 60.000 Kunden sollen nach Medienangaben bei ihm ein Abonnement abgeschlossen haben. Sie befürchten nun, die zuständige Staatsanwaltschaft könnte sie schon bald deswegen kontaktieren. Nach Abschluss des strafrechtlichen Verfahrens drohen den Betroffenen Schadenersatzzahlungen für den Zeitraum der unerlaubten Nutzung der Pay-TV-Sender.


Hausdurchsuchungen in Borkum, Düsseldorf und Nürnberg

Bei Durchsuchungen in der Wohnung des Mannes in Stuttgart seien Beweismittel und Vermögenswerte in Höhe von 800.000 Euro sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der dpa. Mehrere lokale Medien haben darüber bereits berichtet. Mehrere weitere Tatverdächtige auf der Insel Borkum, in Düsseldorf und Nürnberg bekamen heute früh ebenfalls Besuch von der Polizei. Auch dort stellte man im Rahmen der Hausdurchsuchung Beweismittel und Vermögenswerte in noch unbekannter Höhe sicher.


IPTV-Anbieter aus Stuttgart: Auf die Kunden kommt großer Ärger zu

Mittlerweile verfolgt die deutsche Polizei auch die Käufer der Abos illegaler IPTV-Dienste. Dass die Nutzung ungefährlich ist, werden heutzutage hoffentlich nur noch die wenigsten Abonnenten glauben.


Ermittler folgen der Spur des Geldes

Die Strafverfolgung bei solchen Delikten ist simpel. Die Polizisten müssen dabei nur der Spur des Geldes folgen. Viele geben bei der Zahlung beim illegalen IPTV-Anbieter ihre normale E-Mail-Adresse (nicht selten mit echtem Vor- und Zunamen), ihre Bankverbindung oder Kreditkartendetails oder ihre regulären Paypal-Account an. Zudem schalten nur wenige bei der Nutzung einen vertrauenswürdigen VPN* ein, um ihre IP-Adresse zu verschleiern.

Wer zur Bezahlung eine Krypto-Handelsplattform nutzt, die komplett reguliert ist, deren Daten geben die Handelsplattformen im Fall einer Anfrage der Behörden ebenfalls zeitnah preis.

quelle: tarnkappe.info


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