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Zum Ende der Seite springen China verbannt ausländische PCs und Windows aus Behörden und Staatsbetrieben
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großes Grinsen China verbannt ausländische PCs und Windows aus Behörden und Staatsbetrieben Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Innerhalb von zwei Jahren sollen bis zu 50 Millionen Rechner ausländischer Marken wie HP und Dell durch inländische Alternativen etwa von Lenovo ersetzt werden.


Die chinesische Regierung hat eine massive Aktion angeordnet, um PCs aus ausländischer Fertigung in der öffentlichen Verwaltung sowie in Staatsbetrieben binnen zweier Jahre in heimische Produkte umzutauschen. Die Mitarbeiter seien nach den Maifeiertagen aufgefordert worden, Rechner von US-Marken wie Hewlett Packard (HP) und Dell durch lokale Alternativen zu ersetzen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf anonym gehaltene Insider.

Nur noch einheimische Hard- und Software

Die künftigen Computer sollen demnach auch nur mit Betriebssystemen laufen, die im Inland entwickelt wurden. Dies würde vor allem Microsoft treffen. Der Konzern aus Redmond hatte vor einigen Jahren extra eine Spezialedition von Windows 10 anfertigen lassen, die auf Bedürfnisse der chinesischen Regierung zugeschnitten sein soll. Daneben existiert schon seit 2014 etwa die Ubuntu-Linux-Distribution Kylin alias Neokylin, die auf die Anforderungen im Reich der Mitte optimiert ist.

Durch die von der Zentralregierung angeordneten Aktion dürften allein auf Ebene der öffentlichen Hand mindestens 50 Millionen PCs ausgetauscht werden, schreibt Bloomberg. Es handle sich um die "bisher aggressivsten Bemühungen", um eine Schlüsseltechnologie aus dem Ausland aus den empfindlichsten Bereichen Chinas zu entfernen. Die Entscheidung ist eingebettet in die von Peking schon seit einigen Jahren verfolgte Kampagne, importierte Technologie generell durch einheimische Produkte zu ersetzen.

Weniger abhängig von den USA

Damit will die Regierung die Abhängigkeit von geopolitischen Rivalen wie den USA bei allen Produkten von Halbleitern bis hin zu Servern und Telefonen verringern und technologisch souverän werden. Der Plan "China Standards 2035" sieht zudem vor, dass die Volksrepublik globale Normen für aufkommende Technologien wie KI, 5G und das Internet der Dinge setzt.

Die Aktien von HP und Dell fielen am Freitagmorgen in New York um etwa 2,5 Prozent. Der lokale chinesische Champion Lenovo, der 2005 die Rechnersparte von IBM übernommen hatte, legte an der Börse von Hongkong dagegen um fünf Prozent zu. Von der Ankündigung profitierten auch die chinesischen Serverhersteller Inspur Electronic Information und Dawning Information sowie die Computerprogramm-Anbieter Kingsoft, Inspur Software, China National Software & Service und das auf Linux spezialisierte, in Schanghai sitzende Unternehmen China Standard Software Company.

Ausländische Firmen zunehmend ausgeschlossen

Das Projekt spiegelt laut dem Bericht die wachsende Besorgnis Pekings rund um die Informationssicherheit sowie das wachsende Vertrauen in einheimische Hardware wider: Zu den weltweit größten Laptop- und Serverherstellern gehören mittlerweile Lenovo, Huawei und Inspur. Ihre Produkte beruhen aber nach wie vor auf US-Komponenten wie Halbleitern von Intel oder AMD. Die neue Richtlinie soll daher dem Vernehmen nach zunächst nur PCs, Laptops, Server und Software abdecken und schwer zu ersetzende Bauteile wie Mikroprozessoren und Chips ausschließen.

US-amerikanische IT-Größen wie HP und Microsoft haben bereits Joint Ventures mit Firmen gegründet, die von der chinesischen Regierung unterstützt werden. Sie wollen sich damit weiterhin Aufträge von Staatsunternehmen sichern. Mit dieser Strategie dürften sie anhand der jetzigen Kampagne schwerer durchkommen.

Nächstes Kapitel im Handelskrieg

Die Kampagne soll später auf die Provinzregierungen ausgeweitet und dort ebenfalls auf einen Zweijahresplan ausgerichtet werden. Bestimmte Ämter wie staatliche Medien und Cybersicherheitsbehörden könnten zunächst weiterhin ausländische Ausrüstung mit Sondergenehmigungen kaufen, erklärte ein Informant der Nachrichtenagentur. Diese Linie dürfte in Zukunft aber verschärft werden.

Die US-Regierung wiederum setzt seit Jahren Sanktionen gegen ausländische Unternehmen mit Stoßrichtung China durch. Der frühere US-Präsident Donald Trump verbot 2019 etwa Telekommunikationsgeschäfte mit Firmen "gegnerischer" Staaten, was vor allem Huawei treffen sollte. Das US-Handelsministerium erklärte 2020, Chiphersteller des Landes dürften keine Halbleiter mehr an den weltweit zweitgrößten Smartphone-Hersteller im Reich der Mitte liefern, wenn diese auf Software, Technologie und Know-how aus den USA beruhen. Dabei handelt es sich nur um zwei Episoden in einem größeren Handelskrieg zwischen den USA und China.
(tiw)



Quelle: https://www.heise.de/news/China-verbannt...en-7078708.html


PS: Die Chinesen halt - weiss doch Jeder das in den Lenovo Kisten BIOS Trojaner eingebaut sind. :-X

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