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Zum Ende der Seite springen Zwingt die EU zu 5 Jahren Android-Updates? Von wegen, sagt Motorola
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Zwingt die EU zu 5 Jahren Android-Updates? Von wegen, sagt Motorola
Smartphones müssen laut EU-Vorgaben über einen Zeitraum von fünf Jahren mit Updates versorgt werden. So wurden die neuen Regeln jedenfalls interpretiert. Die Lenovo-Tochter Motorola hat aber offenbar einen Weg gefunden, sich dieser Vorgabe zu entziehen.
Roland Quandt,
29.11.2025 13:41 Uhr


Sprachliche Feinheiten sorgen für Spielraum

Wer Motorola-Smartphones kauft, muss schon seit vielen Jahren damit leben, dass die Update-Versorgung der oft günstigen Geräte höchstens zwei oder drei Jahre lang erfolgt. Selbst bei High-End-Modellen ist es bisher eher selten, dass die Lenovo-Tochter ihre Geräte länger unterstützt. Wer nun dachte, die seit dem 20. Juni 2025 gültigen Vorgaben der EU würden dies ändern, liegt offenbar falsch.

Laut dem Blog ITDaily ignoriert Motorola die EU-Regelung, laut der ein Smartphone über fünf Jahre hinweg mit Updates für das Betriebssystem und mit Sicherheitsupdates bedient werden muss. Möglich wird dies, weil die EU bei ihrer "Ökodesign-Richtlinie" eine schwammige Formulierung gewählt hat.


Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre

Konkret heißt es in der Verordnung in Anhang II, Absatz 6, Paragraph a folgendes: "Ab dem Datum der Beendigung des Inverkehrbringens und für einen Mindestzeitraum von fünf Jahren sind von Herstellern, Importeuren oder Bevollmächtigten zur Verfügung gestellte Sicherheits-, Korrektur- oder Funktionsaktualisierungen für ein Betriebssystem von diesen kostenlos für alle Einheiten eines Produktmodells mit demselben Betriebssystem zugänglich zu machen".

In der englischsprachigen Version des Textes ist die Formulierung allerdings so gewählt, dass dort sinngemäß zu lesen ist: "Ab dem Zeitpunkt der Beendigung des Inverkehrbringens bis mindestens fünf Jahre nach diesem Zeitpunkt müssen Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte, wenn sie Sicherheitsupdates, Korrekturupdates oder Funktionsupdates für ein Betriebssystem bereitstellen, diese Updates kostenlos für alle Einheiten eines Produktmodells mit demselben Betriebssystem zur Verfügung stellen."


Motorola sieht wohl nur Zwang zu kostenlosen Updates

Das Wort "wenn" wird Motorola angeblich so interpretiert, dass die Regelung nur vorschreibt, dass Updates kostenlos bereitgestellt werden müssen. Dies ist bei Android-Geräten praktisch immer der Fall, schließlich gibt es im Endkundenmarkt keinen Anbieter, der seine Smartphone-Kunden für Updates zur Kasse bittet. Von der Vorgabe, fünf Jahre lang Updates zu liefern, will Motorola angeblich nichts wissen.

Inwiefern das Unternehmen tatsächlich eine Anfechtung der EU-Verordnung, welche die Nutzungsdauer von Smartphones durch aktuelle Software zu verlängern versucht, wissen wir nicht. Aus den bei der EU hinterlegten Produktdatenblättern von Motorola für einige seiner jüngsten Smartphone-Modelle wie das Motorola Moto G86 5G geht hervor, dass diese nur drei Jahre lang Updates erhalten sollen.

Das G86 5G wurde offiziell am 29. Mai 2025 vorgestellt und ab dem 7. Juli 2025 im Handel angeboten. Die EU-Verordnung zum Ökodesign von Smartphones und anderen mobilen Geräten gilt hingegen seit dem 20. Juni 2025. Möglich wäre, dass Motorola sich hier also auf den Launch-Termin als Zeitpunkt der Inverkehrbringung beruft. Interessanterweise sind die EU-Produktdatenblätter für die gerade erst vorgestellten allerneuesten Modelle wie das Moto G57 noch nicht verfügbar, womit offen ist, wie es hier um die Update-Versorgung bestellt ist.

Der Grund dafür, dass Motorola angeblich versucht, die EU-Ökodesign-Richtlinien "misszuverstehen", dürfte vor allem finanzieller Natur sein. Schließlich bedarf es einigen Aufwands, die von Google für Android bereitgestellten Updates für das Betriebssystem und die Sicherheitsupdates für die Smartphones eines Herstellers anzupassen und an die Nutzer auszuliefern.

quelle: winfuture.de
https://winfuture.de/news,155269.html
quelle: winfuture.de[/i]

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