Whitebird

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Esa bestätigt Datendiebstahl durch Hackerangriff
Die Europäische Weltraumorganisation ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Angreifer behaupten, sensible Daten und Quellcodes erbeutet zu haben.
2. Januar 2026 um 10:59 Uhr / Nils Matthiesen
Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) hat einen erfolgreichen Cyberangriff auf ihre IT-Infrastruktur eingeräumt. Wie die Behörde mit Sitz in Paris mitteilt, drangen Unbefugte in externe Server ein und entwendeten dabei Daten. Während die Weltraumagentur bemüht ist, den Vorfall als begrenzten Zugriff auf Randbereiche darzustellen, zeichnen die mutmaßlichen Angreifer ein deutlich kritischeres Bild des Sicherheitsvorfalls.
Nach offiziellen Angaben der Esa sind primär Systeme außerhalb des eigentlichen Kernnetzwerks betroffen. Demnach leitete man unmittelbar nach der Entdeckung forensische Untersuchungen ein und ergriff Sicherheitsmaßnahmen, um kompromittierte Geräte abzusichern. "Unsere bisherige Analyse deutet darauf hin, dass keine kritischen Betriebssysteme der Raumfahrtmissionen gefährdet sind", erklärt die Organisation in einer Stellungnahme via X. Sämtliche relevanten Partner seien bereits über den Vorfall informiert worden.
Hacker behaupten massiven Datenabfluss
Ganz anders bewerten die Hintermänner der Attacke die Situation. Laut entsprechenden Berichten behaupten die Hacker, bereits am 18. Dezember 2025 Zugang zu den Systemen der ESA erlangt und diesen über einen Zeitraum von rund einer Woche aufrechterhalten zu haben. Dabei sollen etwa 200 Gigabyte an Daten abgeflossen sein. Zum Beutegut gehören den Angaben zufolge nicht nur interne Dokumente und Konfigurationsdateien, sondern auch sensible Entwicklungsressourcen.
Konkret nennen die Angreifer privaten Quellcode aus Bitbucket-Repositories sowie Informationen aus CI/CD-Pipelines. Besonders brisant: In den erbeuteten Daten sollen sich auch verschiedene Tokens und im Klartext hinterlegte Zugangsdaten befunden haben. Sollten sich diese Behauptungen bewahrheiten, stünde die ESA vor einem weitaus größeren Problem als zunächst kommuniziert. Solche Informationen dienen Angreifern oft als Sprungbrett für tiefere Einbrüche in die interne Infrastruktur eines Unternehmens.
Wiederholte Schwachstellen in der IT-Sicherheit
Es ist nicht das erste Mal, dass die ESA mit Sicherheitsmängeln konfrontiert ist. Bereits im Jahr 2011 gelang es Angreifern, interne Zugangsdaten und Serverkonfigurationen zu veröffentlichen. Auch damals betonte die Behörde, dass die Kernnetzwerke unberührt geblieben seien. Die erneute Kompromittierung wirft jedoch Fragen nach der Resilienz der europäischen Raumfahrtbehörde gegenüber modernen Cyberbedrohungen auf. Die Organisation steht nun unter Druck, ihre Sicherheitsarchitektur grundlegend zu überprüfen.
Die ESA kündigte an, weitere Details zu veröffentlichen, sobald neue Erkenntnisse aus der laufenden forensischen Analyse vorliegen. Bis dahin bleibt unklar, inwieweit die entwendeten Entwicklungsdaten langfristige Auswirkungen auf laufende oder zukünftige Projekte der Weltraumagentur haben könnten.
quelle: golem.de
so langsam macht sich bei mir das behagen der wöchentlichen todesstrafe für solche hacker breit.
zumindest stündliche folter sollte möglich sein.
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Der frühe Vogel trinkt 'n Korn???
Grüße von Whitebird
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02.01.2026 14:16 |
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femi

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