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Spotify erweitert Premium-App um SongDNA und neue Video-Kontrollen
Spotify baut seine App im Frühjahr 2026 an zwei Stellen aus: SongDNA erweitert die Musikinformationen in der Wiedergabeansicht, neue Video-Kontrollen passen die Darstellung von Canvas und Clips an.
Autor: Frederick Heinz • 17.4.2026


Spotify erweitert seine App im Frühjahr 2026 mit zwei Neuerungen, die unterschiedliche Seiten der Nutzung ansprechen.

Mit SongDNA bringt der Dienst eine neue Entdeckungsfunktion direkt in die Wiedergabeansicht, während die neuen Video-Kontrollen mehr Einfluss auf die Darstellung von Canvas-Loops und Videos in Musik, Podcasts und Hörbüchern geben.

Gemeinsam zeigen die Updates, dass Spotify seine App sowohl in Richtung Musikerkundung als auch in Richtung stärker individualisierbarer Nutzung ausbaut.

SongDNA wurde am 24. März 2026 angekündigt und rollt zunächst als Beta für Premium-Nutzer weltweit aus. Die Funktion sitzt in der Now-Playing-Ansicht der mobilen Spotify-App: Bei unterstützten Titeln führt eine SongDNA-Karte zu Informationen über Songwriter, Produzenten und weitere Beteiligte.

Darüber hinaus zeigt Spotify Samples, Interpolationen und Coverversionen an und verlinkt diese Angaben mit weiteren Künstlern und Songs. Laut Spotify soll daraus ein explorativer Pfad entstehen, der kreative Beziehungen zwischen Tracks, Epochen und Genres sichtbar macht.


SongDNA rückt kreative Zusammenhänge in den Vordergrund

Praktisch interessant ist SongDNA vor allem für Musikfans, die nicht nur einen Titel abspielen, sondern dessen Entstehung und Umfeld nachvollziehen wollen. Die Funktion ergänzt bestehende Angebote wie „About the Song“ und soll die musikalische Herkunft eines Stücks transparenter machen.

Spotify betont zudem, dass die Angaben aus Informationen von Künstlerinnen und Künstlern, ihren Teams sowie aus Community-Daten gespeist werden. Berechtigte Künstler- und Label-Teams sollen Bestandteile von SongDNA in Spotify for Artists prüfen und verwalten können. Die breite Verfügbarkeit für alle Premium-Nutzer auf iOS und Android soll im Verlauf des April 2026 folgen.


Neue Video-Kontrollen für eine stärker anpassbare App

Die zweite Neuerung betrifft nicht die Musikinformation selbst, sondern die Darstellung visueller Inhalte in der App. Spotify kündigte am 9. April 2026 neue Video-Kontrollen an, mit denen Canvas-Schleifen und Videos für Musik oder Podcasts gezielt ein- und ausgeschaltet werden können.

Family-Plan-Manager können Video-Inhalte für beliebige Mitgliederkonten steuern; eine vergleichbare Kontrolle gab es nach Unternehmensangaben bereits für verwaltete Kinderkonten unter 13 Jahren oder dem jeweiligen Länderäquivalent. Zusätzlich sollen die neuen Einstellungen für Premium- und Basic-Nutzer auf Individual-, Duo-, Family- und Student-Tarifen sowie auch für das kostenlose Angebot ausgerollt werden.


Einstellungen gelten plattformübergreifend

Die neuen Optionen liegen laut Spotify unter „Settings > Content and display“. Dort lassen sich Canvas-Visuals und Videos für Musik oder Podcasts deaktivieren oder aktivieren. Die gewählten Präferenzen sollen anschließend auf Mobilgeräten, am Desktop, im Web und auf TV-Geräten gelten.

Ganz ohne bewegte Inhalte bleibt Spotify aber nicht: Videoanzeigen sowie Canvas-ähnliche Visuals in einigen Audioanzeigen bleiben weiterhin sichtbar. Für Nutzerinnen und Nutzer, die Spotify bewusst stärker audioorientiert einsetzen wollen, ist das Update dennoch ein klarer Schritt hin zu mehr Kontrolle über die Oberfläche.


Zwei Updates, zwei unterschiedliche Nutzwerte

Beide Neuerungen setzen an verschiedenen Punkten der App an, werden von Spotify aber unter dem Leitmotiv einer persönlicheren Nutzung zusammengeführt.

SongDNA zielt auf tieferes Musikverständnis und mehr Entdeckung innerhalb des Katalogs. Die Video-Kontrollen adressieren dagegen Bedienkomfort und Medienpräferenzen im Alltag.

Für Premium-Nutzer ist SongDNA die inhaltlich markantere Neuerung, weil sie direkt in die Musikwiedergabe eingreift; die Video-Kontrollen sind breiter angelegt, weil sie über mehrere Tarifstufen und Plattformen hinweg die Darstellung der App anpassbar machen.


Spotify SongDNA und Video-Kontrollen im Überblick

  • Spotify führt im Frühjahr 2026 zwei App-Neuerungen ein: SongDNA und neue Video-Kontrollen
  • SongDNA startet seit 24. März 2026 als Beta für Premium-Nutzer weltweit
  • Die Funktion sitzt in der mobilen Now-Playing-Ansicht bei unterstützten Songs
  • SongDNA zeigt Mitwirkende, Samples, Interpolationen und Coverversionen
  • Künstler- und Label-Teams können Bestandteile laut Spotify über Spotify for Artists verwalten
  • Neue Video-Kontrollen starten seit 9. April 2026 weltweit
  • Canvas-Loops und Videos für Musik oder Podcasts lassen sich in den Einstellungen steuern
  • Family-Plan-Manager können Video-Inhalte für Mitgliederkonten ein- oder ausschalten
  • Die Video-Einstellungen sollen für Premium, Basic und Free gelten
  • Präferenzen gelten laut Spotify auf Mobile, Desktop, Web und TV



Spotify SongDNA und Video-Kontrollen: Preis und Verfügbarkeit

SongDNA wurde am 24. März 2026 vorgestellt und rollt als Beta für Premium-Nutzer weltweit auf iOS- und Android-Geräten aus; die breite Verfügbarkeit für alle Premium-Nutzer soll im April 2026 folgen.

Die neuen Video-Kontrollen wurden am 9. April 2026 angekündigt und starten weltweit zunächst für Family-Plan-Manager; weitere Einstellungen für Premium-, Basic- und Free-Nutzer sollen ebenfalls im April 2026 folgen. Einen separaten Aufpreis für beide Funktionen nennt Spotify nicht.


FAQ – Spotify SongDNA und Video-Kontrollen

  • Was ist SongDNA bei Spotify?
    SongDNA ist eine neue Beta-Funktion in der Wiedergabeansicht, die bei unterstützten Songs Mitwirkende, Samples, Interpolationen und Coverversionen sichtbar macht.

  • Wo finde ich SongDNA?
    Laut Spotify erscheint die Funktion als SongDNA-Karte in der Now-Playing-Ansicht der mobilen App bei unterstützten Titeln.

  • Für wen startet SongDNA zuerst?
    Der Rollout beginnt weltweit für Premium-Nutzer; die breitere Verfügbarkeit für alle Premium-Nutzer auf iOS und Android soll im April 2026 folgen.

  • Was leisten die neuen Video-Kontrollen?
    Mit ihnen lassen sich Canvas-Visuals und Videos für Musik oder Podcasts in der Spotify-App gezielt ein- oder ausschalten.

  • Wo finde ich die Video-Einstellungen?
    Spotify nennt den Menüpfad „Settings > Content and display“. Dort können die visuellen Inhalte angepasst werden.

  • Für welche Tarife gelten die neuen Video-Kontrollen?
    Spotify nennt Family, Individual, Duo und Student auf Premium- oder Basic-Basis sowie Nutzer des kostenlosen Angebots.

  • Können Family-Plan-Manager andere Konten verwalten?
    Ja. Nach Spotify-Angaben können sie Video-Inhalte für Mitgliederkonten direkt über die Abo-Einstellungen steuern.

  • Sind nach der Deaktivierung alle Videos aus Spotify verschwunden?
    Nein. Videoanzeigen und einige Canvas-ähnliche Visuals bei Audioanzeigen bleiben laut Spotify sichtbar.



spotify-songdna.jpg

Mit der Funktion „SongDNA” lassen sich beispielsweise detaillierte Informationen zu den mitwirkenden Künstlerinnen und Künstlern abrufen. 



spotify-video-control-options-2.jpg

In den Spotify-Einstellungen im Bereich „Videos und Canvas” lässt sich plattformübergreifend festlegen, ob Videos und Animationsschleifen angezeigt werden sollen. 


quelle: connect.de

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