Whitebird

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Verbraucherzentrale verklagt Glasfaserfirma Open Infra |
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Verbraucherzentrale verklagt Glasfaserfirma Open Infra
Zu lange Wartezeit nach Vertragsschluss bei Open Infra in Brandenburg. Das schwedische FTTH -Unternehmen mache es Kunden schwer, wieder aus dem Vertrag zu kommen.
23. April 2026 um 15:26 Uhr / Achim Sawall
Eine Verbraucherzentrale hat Open Infra abgemahnt, weil es bei dem schwedischen Unternehmen zu langen Wartezeiten zwischen Vertragsschluss und der Erschließung mit Glasfaser in Brandenburg kam. Laut der Verbraucherzentrale Brandenburg vom 23. April 2026 hat der Anbieter keine Unterlassungserklärung abgegeben. Deshalb ist nun Klage eingereicht worden.
Besonders im Bundesland Brandenburg gibt es seit mehreren Jahren zahlreiche Beschwerden über Open Infra, erklärten die Verbraucherschützer. Michèle Scherer, Digitalexpertin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg, sagte: "Verbraucher werden aus unserer Sicht durch intransparente Bedingungen erheblich benachteiligt, wenn sie den Vertrag kündigen wollen." Das Unternehmen verfügt über keinen Pressekontakt für eine Stellungnahme.
Open Infra wirbt mit eigener Baukapazität
Die Verbraucherzentrale unterstützt den Glasfaserausbau: "Wer die wirtschaftliche und tatsächliche Möglichkeit hat, einen Glasfaseranschluss ins Haus legen zu lassen, sollte diese nutzen. Eine spätere Entscheidung führt häufig zu höheren Kosten", sagte Scherer.
Seit dem Jahr 2019 baut und betreibt das Unternehmen offene Glasfasernetze in Deutschland. Open Infra stellt die Glasfaserinfrastruktur in einer Vielzahl von Gemeinden im Umland Berlins bereit, die im Open-Access-Prinzip angeboten werden: Es ermöglicht Endkunden die Wahl des Tarifs aus dem Angebot verschiedener Anbieter.
Seit Februar 2022 ist Open Infra Partner der Berliner Gigabitstrategie. Beim Vertragsschluss wurde mit eigener Baukapazität geworben, was eigentlich einen schnellen Ausbau garantieren sollte. Zudem ist Open Infra in Bayern und Niedersachsen aktiv.
Berichten zufolge besitzt und betreibt Open Infra AB die drittgrößte Glasfaserinfrastruktur in Skandinavien. Das schwedische Netzwerk der Firma erstreckt sich über 25 Städte, in denen mehr als 120.000 Haushalte mit FTTH angeschlossen sind.
quelle: golem.de
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