|
|
|
|
 |
Protest gegen Sony/Tja, Pech/Aus wegen 10 Cent |
 |
|
 |
Whitebird

Moderator
  

Dabei seit: 31.03.2009
Beiträge: 5.870
Herkunft: Aus dem Nichts, Nordsee/Ecke Ossiland!!!
 |
|
| Protest gegen Sony/Tja, Pech/Aus wegen 10 Cent |
 |
Protest gegen Sony: Spieler kündigen massenhaft ihr PS-Plus-Abo
Lizenzverlust, Accountbindung und das Ende des Gebrauchtmarkts: Eine rein digitale PlayStation schürt bei vielen Gamern gewaltige Ängste. Aus Protest kündigen zahlreiche Spieler nun ihre teuren Abonnements für den Sony-Dienst PlayStation Plus.
Stefan Trunzik,
05.07.2026 12:25 Uhr
Protest gegen Sonys Strategie
In der Gaming-Community formiert sich Widerstand gegen die Pläne von Sony, die Produktion physischer Datenträger für die PlayStation ab dem Jahr 2028 einzustellen. Aus Sorge um den dauerhaften Besitz von Videospielen deaktivieren derzeit zahlreiche Nutzer die automatische Verlängerung des Onlinedienstes PlayStation Plus oder beenden das Abonnement komplett. Das Ziel der konzertierten Protest-Aktion ist es, dem Konzern spürbare finanzielle Einbußen bei seiner wichtigsten Einnahmequelle zuzufügen.
Die Angst vor einer rein digitalen Konsolenlandschaft ist branchenübergreifend begründet. Berichten zufolge plant auch Microsoft für die kommende Xbox-Generation mit dem Codenamen Project Helix den vollständigen Verzicht auf ein optisches Laufwerk. Während der PC-Markt seit Jahrzehnten digital dominiert wird, existieren dort offene Plattformen. Auf Konsolen sind Käufer hingegen vollständig an das geschlossene Ökosystem und die strengen Lizenzvereinbarungen des Herstellers gebunden. Das schränkt die Kontrolle massiv ein.
Aufruf zur Kündigung auf X
Wie etwa der Nutzer Pyo auf X, rufen Spieler aktiv dazu auf, dem Unternehmen keine weiteren Einnahmen durch PS-Plus-Abonnements zu gewähren. In dem Beitrag wird eine genaue Anleitung zur Deaktivierung geteilt. Diese ist verbunden mit der Warnung, dass Konsolenspieler ohne physische Medien den Besitz an ihren Titeln dauerhaft verlieren könnten. Darunter teilen viele Anwender als Reaktion zahlreiche Beweisbilder der vollzogenen Abmeldungen, um die Reichweite des Protests zu untermauern.
Dass digitale Inhalte nicht ewig verfügbar sind, zeigte Sony durch die Entfernung von rund 500 gekauften Filmen des Senders Discovery aus den Nutzerbibliotheken. Auch bei Videospielen gibt es prominente Beispiele. Titel wie Marvel Ultimate Alliance oder Deadpool verschwanden aus den digitalen Verkaufsstellen, da der Publisher Activision abgelaufene Lizenzen nicht verlängerte. Wer die entsprechenden Spiele heute legal spielen möchte, ist zwingend auf eine gebrauchte Disc angewiesen.
Das Ende des Gebrauchtmarktes
Ein vollständiger Umstieg auf digitale Vertriebswege würde den traditionellen Gebrauchtmarkt für Konsolenspiele beenden. Der Weiterverkauf von durchgespielten Titeln oder das unkomplizierte Ausleihen im Freundeskreis entfällt bei reinen Digitalkäufen komplett.
Da der Verkauf von Hardware für Sony nur geringe Gewinnmargen abwirft, treffen die aktuellen Kündigungen des hochprofitablen Dienstes PlayStation Plus das Unternehmen an einer empfindlichen Stelle. Ob das ausreicht, um die Ausrichtung zu ändern, bleibt abzuwarten.
vollständiger Text >>>quelle: winfuture.de
Tja, Pech: Sony 'klaut' PSN-Kunden gekaufte Inhalte - Lizenz abgelaufen
Sony löscht jetzt von Nutzern gekaufte Inhalte aus deren Bibliothek. Ein ablaufender Lizenzvertrag sorgt dafür, dass viele europäische Käufer ihren bezahlten Zugang zu über 550 Kinofilmen einfach verlieren. Deutsche Kunden ereilte dieses Schicksal bereits 2022.
Felix Krauth,
28.06.2026 10:32 Uhr
Verlust digitaler Filmsammlungen
Sony macht sich gerade durch die Streichung von PC-Ports seiner PlayStation-Spiele sowie durch Preiserhöhungen bei der PS5 unbeliebt. In der Folge verzeichnete die Konsole die schlechtesten Verkaufszahlen seit einem Vierteljahrhundert. Jetzt kommt noch ein weiterer Dämpfer hinzu. So löscht das Unternehmen Anfang September 2026 551 Filme des Produktionsunternehmens StudioCanal aus den Bibliotheken vieler europäischer Kunden. Nutzer, die das Material im PlayStation Store kostenpflichtig erworben haben, verlieren ersatzlos den Zugriff. Der Konzern begründet das Vorgehen mit auslaufenden Lizenzvereinbarungen.
Das Vorgehen erinnert Endanwender wieder einmal schmerzlich daran, dass der Kauf von digitalen Gütern oft nur dem Erwerb einer temporären Nutzungslizenz entspricht. In den Lizenzverträgen stimmen Käufer regelmäßig zu, dass Anbieter die Inhalte jederzeit entfernen dürfen. Zu den nun betroffenen Werken gehören namhafte Klassiker wie Terminator, Total Recall, Cliffhanger, From Dusk Till Dawn und Paddington.
Kein Neuland für deutsche Nutzer
Wie aus einer Mitteilung von PlayStation hervorgeht, wird das zuvor gekaufte Material vollständig aus den Konten gelöscht. Eine Entschuldigung oder das Angebot einer finanziellen Rückerstattung für die betroffenen Konsumenten fehlen in der Nachricht komplett. Deutsche Nutzer sind von der aktuellen Welle an Löschungen nicht betroffen. Sie ereilte dieses Schicksal schon vor mehreren Jahren. Bereits im Jahr 2022 entfernte der Konsolenhersteller hierzulande zahlreiche Filme von StudioCanal aus den Archiven der Käufer und nannte auch damals Lizenzkonflikte als Ursache.
Viele vergleichbare Fälle
StudioCanal ist ein bedeutendes europäisches Produktionshaus. Das Unternehmen hält die Rechte an mehr als 6000 Titeln. Die Verträge für den Vertrieb über externe Stores sind zeitlich befristet. Wenn diese Fristen enden, müssen die Anbieter die Titel aus dem Angebot nehmen. Sony verzichtet bei den aktuellen Titeln offensichtlich auf eine Vertragsverlängerung.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich auch im Jahr 2023 in den Vereinigten Staaten mit Inhalten des Senders Discovery. Damals kündigte Sony ebenfalls die massenhafte Löschung von gekauften Serien an. In letzter Minute konnte jedoch ein neuer Vertrag ausgehandelt werden, der den Verlust für die Anwender verhinderte.
Viele Kunden müssen sich nun darauf einstellen, dass ihre bezahlten Inhalte im Herbst unwiderruflich verschwinden. Das unterstreicht das grundlegende Risiko digitaler Medienbibliotheken. Der Konsument besitzt am Ende keine echten Eigentumsrechte an der erworbenen Kopie, sondern ist komplett von den Rechteinhabern und Vertriebsplattformen abhängig.
vollständiger Text >>>quelle: winfuture.de
Aus wegen 10 Cent: Sonys geheime PlayStation Controller-Konsole
Sony verbaute die Technik einer kompletten PlayStation direkt in einem DualShock-Controller. Das autarke Gerät lief mit einfachen Batterien und emulierte Retro-Spiele. Das ehrgeizige Vorhaben scheiterte am Ende an winzigen zehn Cent.
Stefan Trunzik,
05.07.2026 11:21 Uhr
Konsole im DualShock-Gehäuse
Sony plante in der Vergangenheit die Veröffentlichung eines ungewöhnlichen Geräts. Unter dem Codenamen PlayStation PUGA entwickelte der Konzern einen DualShock-Controller, der die komplette Hardware einer Spielkonsole in sich barg. Das System war als Plug-and-Play-Lösung konzipiert und sollte direkt an den Fernseher angeschlossen werden. Ein externes Hauptgerät war für den Betrieb des Systems nicht mehr erforderlich. Alles befand sich in einem handelsüblichen Gamepad der ersten PlayStation-Generation.
Zielgruppe für das Projekt war primär der brasilianische Markt. Wegen strenger Importbeschränkungen für Elektronikartikel suchte der Hersteller nach Wegen, lokale Produktionsvorgaben zu erfüllen. Die kompakte Bauweise hätte es ermöglicht, das System kostengünstig direkt vor Ort zu fertigen und so die gesetzlichen Hürden zu umgehen. Eine derartige Strategie half bereits anderen Herstellern, in Südamerika hohe Marktanteile aufzubauen.
Lizenzstreit stoppt den Release
Wie The Retro Collective in einem Video berichtet, stammen die Details von dem ehemaligen Sony-Entwickler Brian Watson. Er präsentierte kürzlich einen Prototyp, der noch in den Debug-Modus bootet. Laut Watson scheiterte das Vorhaben nicht an der Technik, sondern an internen und externen Lizenzstreitigkeiten rund um die Spiele.
Da das System zu einem sehr niedrigen Preis auf den Markt kommen sollte, blieben pro verkaufter Einheit lediglich rund zehn Cent für Lizenzgebühren übrig. Dritthersteller wie Rockstar forderten jedoch weitaus höhere Beteiligungen. Zudem konnten sich selbst die internen Abteilungen von Sony nicht auf ein gemeinsames Finanzierungsmodell für die hauseigenen Titel einigen. Das Projekt wurde daraufhin komplett eingestellt.
Hardware und Wiederverwertung
Technisch basierte das Gerät auf einem System-on-a-Chip, der alle wichtigen Systemkomponenten vereint. Zum Einsatz kam ein TI-OMAP 3530 mit einem ARM-Hauptprozessor. Der Chip war mit 650 Megahertz getaktet. Die Spiele der ersten PlayStation liefen über eine eigens entwickelte Software-Emulation. Sie wurden auf einer vier Gigabyte großen Speicherkarte abgelegt, auf der etwa zehn Titel vorinstalliert Platz fanden. Das reichte für eine kleine Bibliothek an Retro-Klassikern.
Die Stromversorgung erfolgte über vier handelsübliche AA-Batterien, die eine Laufzeit von bis zu 20 Stunden ermöglichten. Ein technischer Kompromiss war die analoge Bildausgabe über ein einfaches Composite-Kabel, da digitale Anschlüsse fehlten. Obwohl die Hardware nie in den regulären Verkauf gelangte, war die Entwicklungsarbeit nicht umsonst.
Die für den speziellen Controller programmierte Emulationssoftware kam Jahre später in einem anderen Produkt zum Einsatz. Sony nutzte die gewonnenen Erkenntnisse für das Smartphone Sony Xperia Play, das ebenfalls PlayStation-Spiele abspielen konnte. So lebte zumindest die Software der PUGA-Konsole weiter.
vollständiger Text >>>quelle: winfuture.de
__________________
Der frühe Vogel trinkt 'n Korn???
Grüße von Whitebird
|
|
Heute, 13:35 |
|
|
 |
|
 |
|
Views heute: 540.928 | Views gestern: 1.528.264 | Views gesamt: 538.338.368
Satclub Thüringen seit 01.07.1992 =
Online seit
Tage
|
| Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH | .: Impressum :. |
|
|