Whitebird

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| Telekom stellt 1,3 Mio. Anschlüsse um: So teuer wird es für betroffene Kunden – günstigere Altern |
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Telekom stellt 1,3 Mio. Anschlüsse um: So teuer wird es für betroffene Kunden – günstigere Alternativen
11. Sept. 2026
1,3 Mio. Telekom-Kunden nutzen noch einen klassischen Telefonanschluss. Diese stellt die Telekom jetzt um. Die bestehende Festnetznummer kann weiter genutzt werden, es entstehen aber hohe Kosten. Doch es gibt günstigere Alternativen.
Laut Deutsche Telekom gibt es immer noch 1,3 Millionen klassische Telefonanschlüsse in Deutschland. Diese stellt die Telekom jetzt um und bringt dafür eine sogenannte “Telefon-Box”, für die die betroffenen Kunden aber extra zahlen müssen. Tipp: Betroffene Kunden könnten aber viel sparen (siehe weiter unten).
Aus Festnetz wird Mobilfunk
Die neue Telefon-Box „Call Connect via Funk“ ermöglicht Telefonie über das Mobilfunknetz. Die Kunden behalten ihre bisherige Festnetznummer. Das bisherige Festnetztelefon (keine uralten Wählscheibentelefone) kann in der Regel weiter genutzt werden – das sind die entscheidenden Vorteile für die betroffenen Kunden. Der bisherige klassische Telefonanschluss wird aber durch eine Mobilfunkverbindung ersetzt. Das setzt natürlich voraus, dass in der betroffenen Wohnung ein zuverlässiger Handyempfang möglich ist.
Hintergrund: Die Telekom stellt schon länger ältere Telefonanschlüsse auf moderne Technik um. Allerdings möchte nicht jeder Nutzer eines klassischen Telefonanschlusses einen DSL- oder Glasfaseranschluss. Manche Menschen wollen einfach nur telefonieren. Für diese Kunden ist die neue Telefon-Box gedacht.
So erfolgt der teure Umstieg
Die Deutsche Telekom erklärt die Umstellung folgendermaßen:
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| Das Gerät wird in eine Steckdose gesteckt und die Verbindung dann nicht mehr über die bisherige Telefonleitung, sondern über Mobilfunk (4G / LTE) hergestellt. Die Installation ist einfach und unkompliziert und kann vom Kunden selbst oder einer vertrauten Person vorgenommen werden. Das Einsetzten einer SIM-Karte ist nicht erforderlich. Das Telefon wird, wie beim herkömmlichen Anschluss, in die mittlere TAE-Buchse eingesteckt. Die Einrichtung und die Übernahme der bestehenden Rufnummer laufen anschließend automatisch und sind in der Regel nach 15 Minuten abgeschlossen. Die Festnetz-Rufnummer bleibt vollständig erhalten und kann so für ankommende und abgehende Gespräche weiter genutzt werden. |
Hohe Kosten für Telefon-Box und Call via Funk
Für die Telefon-Box verlangt die Telekom monatlich 3,95 Euro oder einmalig 99,99 Euro. Das ist aber nur der Preis für die Hardware. Dazu kommen noch die Kosten für die Verbindung zwischen der Telefon-Box und dem vorhandenen Festnetztelefon. Hierfür bietet die Telekom zwei Optionen an:
Call Basic via Funk und Call Comfort via Funk sind neue Festnetz-Tarife auf Mobilfunkbasis, die keine Internetnutzung enthalten. „Call Basic via Funk“ enthält 120 Freiminuten und ist für monatlich 22,95 Euro erhältlich. „Call Comfort via Funk“ bietet eine Flatrate ins deutsche Festnetz und kostet 32,45 Euro im Monat.
Günstigere Alternativen
Aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten würde es sich also lohnen, den alten Anschluss auf einen modernen mit DSL oder Glasfaser umzustellen, der auch eine Internet-Flatrate einschließt. Doch nicht jeder möchte das oder kann damit etwas anfangen. Für Menschen, die sich nicht für moderne Zugangstechnik interessieren und niemanden haben, der ihnen den Umstieg erklärt, könnte das Telekomangebot also eine praktikable, wenngleich teure, Notlösung sein.
Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit für betroffene Kunden: Wechseln Sie doch ganz zu Mobilfunk. Ersetzen Sie das bisherige Festnetztelefon durch ein für Sie gut bedienbares Handy. Beispielsweise durch ein Seniorenhandy mit besonders großen Tasten. Dafür brauchen Sie dann nur noch einen guten Handy-Tarif, der sich auf die Telefonie konzentriert. Lassen Sie sich bei der Auswahl von Handy und passendem Tarif am besten von einem Freund oder Familienmitglied beraten. Gegenüber dem oben beschriebenen Telekomangebot dürften Sie damit viel Geld sparen.
Bei der typischen Zielgruppe, vermutlich älteren Menschen, kommen zudem besondere Erfordernisse wie ein Hausnotruf hinzu. Deshalb schreibt die Telekom:
| Zitat: |
| Vor einer Umstellung wird geprüft, ob die passende Lösung am Standort verfügbar ist. Außerdem werden die Gegebenheiten und Besonderheiten vor Ort geklärt. Dazu zählen Sonderdienste wie Hausnotruf, Alarmanlagen oder weitere angeschlossene Geräte. In solchen Fällen müssen Kundinnen und Kunden die Funktionsfähigkeit mit dem jeweiligen Anbieter abstimmen. |
vollständiger Text >>>quelle: pcwelt.de
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