Disney+ im Patent-Kampf: Warum Dolby Vision plötzlich zurückkehrt – und wie Sie jetzt Geld zurückfor |
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Whitebird

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Bildqualität bei Disney+ verschlechtert sich weiter
Wer für das teuerste Abo von Disney+ zahlt, bekommt bei gleichem Preis immer weniger.
26. Februar 2026 um 07:42 Uhr / Ingo Pakalski
Disney verschlechtert die Bildqualität für das Streamingabo Disney+ abermals. Dieses Mal wurde das normale HDR10 aus dem Abo der Premiumstufe gestrichen. Bereits seit mindestens Anfang Dezember 2025 können Abonnenten Inhalte bei Disney+ nicht mehr in Dolby Vision oder HDR10+ sehen, obwohl sie dafür mehr zahlen.
4KFilme bemerkte den Wegfall von HDR10 und testete das mit verschiedenen Filmen und Serien auf unterschiedlichen 4K-fähigen Fernsehgeräten. Das Bild auf dem Fernsehgerät sei "übersät mit Pixelfehlern und/oder Kompressionsartefakten", kritisiert der Bericht.
Es wird vermutet, dass diese Fehler beim Herunterrechnen des Bildes vom erweiterten Dynamikumfang auf den Standardumfang passiert seien. Wie beim Wegfall von Dolby Vision und HDR10+ wurden Abonnenten nach derzeitigem Kenntnisstand über die Verschlechterung des Aboleistungsumfangs nicht informiert.
Abonnenten von Disney+ werden nicht informiert
Disney entfernte zwar alle Hinweise zur Wiedergabe von 4K-Inhalten mit HDR10-Qualität von der Buchungsseite für Disney+ sowie dem Hilfebereich zum Abo. Es gibt aber keine Informationen, in denen ausdrücklich die Verschlechterung des Abos beschrieben wird.
Nur im teuersten Premiumabo von Disney+ für 15,99 Euro pro Monat erhielten Abonnenten in der Vergangenheit Inhalte in HDR10. In allen übrigen Abostufen wird diese Qualitätsstufe nicht angeboten.
Die Verschlechterung der Bildqualität im Abo von Disney+ kann mit gerichtlichen Schwierigkeiten zusammenhängen. Das Patentverwertungsunternehmen Inter Digital errang nach eigenen Aussagen Ende November 2025 vor dem Landgericht München einen juristischen Sieg gegen Disney. In dem Urteil wurde Disney die weitere Nutzung einiger HDR-Techniken untersagt.
Disney lässt Fragen unbeantwortet
Bisher beantwortete Disney keine Nachfragen dazu, ob die Verschlechterung der Bildqualität von Disney+ Premium mit dem Rechtsstreit zu tun habe.
Es ist zudem derzeit nicht bekannt, ob Abonnenten von Disney+ eine Entschädigung angeboten bekamen, weil die Aboleistung einseitig durch den Anbieter reduziert wurde. Bestands- und Neukunden zahlen weiterhin den vollen Preis für Disney+ Premium, obwohl sich die Aboleistung faktisch verringerte.
quelle: golem.de
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26.02.2026 11:51 |
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| Disney+ stellt HDR10 wieder her – was wird aus Dolby Vision? |
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Disney+ stellt HDR10 wieder her – was wird aus Dolby Vision?
Von Marcus Reichl -27. Februar 2026, 11:110
Der Streaming-Dienst bestätigt, dass die Verfügbarkeit von HDR10 bei Disney+ wegen eines laufenden Gerichtsverfahrens vorübergehend angepasst werden musste.
„Der HDR10 Support wurde auf Disney+ wiederhergestellt. Aufgrund eines Gerichtsverfahrens vor einem deutschen Patentgericht waren wir gezwungen, Änderungen an der Verfügbarkeit einiger Premium-Videoformate vorzunehmen. Wir bedauern sehr, dass dies notwendig war, und teilen die Frustration unserer Kundinnen und Kunden.“ Mit diesem Statement hat sich das Disney Presse-Team zur aktuellen Berichterstattung – die digitalfernsehen.de zuerst aufgegriffen hatte – über eingeschränkte Bildqualität beim Streaming-Dienst zu Wort gemeldet.
Das Statement diene dazu, die derzeit diskutierten Inhalte einzuordnen, heißt es vom Unternehmen. Ein Sprecher ergänzt: „Wir haben so schnell wie möglich an Lösungen gearbeitet, um den Zuschauerinnen und Zuschauern das bestmögliche Erlebnis entsprechend ihrer Endgeräte und ihrem Abonnement zu bieten.“ Ob und inwieweit dies nun gelungen ist, ist fraglich. Denn neben Problemen mit HDR10 gab es auch Schwierigkeiten mit Dolby Vision. Zudem waren teilweise auch 3D-Inhalte verschwunden.
Nutzer in ganz Europa von den Problemen betroffen
Betroffen waren zunächst Nutzer in Deutschland – später meldeten jedoch auch Abonnenten aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Portugal, Polen und Skandinavien ähnliche Probleme. Hintergrund war laut flatpanelshd.com ein Patentstreit mit dem US-Unternehmen InterDigital, der vor einem deutschen Gericht ausgetragen wird. Diesen Patentstreit hat das Unternehmen jetzt bestätigt. InterDigital habe laut dem Bericht des Portals eine einstweilige Verfügung gegen Disney erwirkt und werfe dem Konzern die Verletzung mehrerer Schutzrechte vor.
In Deutschland war Disney+ seit Ende 2025 deshalb nur noch im Standardformat HDR10 verfügbar – trotz unverändertem Premium-Preis. Zuletzt war auch dieses Format nicht mehr verfügbar. Während deutsche Technikportale wie 4KFilme das Verschwinden der HDR-Formate zuerst dokumentierten, stellte das Nachrichtenportal Heise im Januar 2026 den direkten Zusammenhang mit dem laufenden Patentverfahren her. Kurz darauf folgten Berichte aus weiteren europäischen Ländern. Das niederländische Portal Tweakers bestätigte Ausfälle in den Niederlanden, während Nutzer in Foren von FlatpanelsHD ähnliche Erfahrungen aus Skandinavien meldeten.
Dolby Vision: Disney verweist auf technische Probleme
Disney selbst hatte bislang lediglich auf technische Schwierigkeiten verwiesen. „Die Dolby Vision-Unterstützung für Inhalte auf Disney+ ist derzeit in mehreren europäischen Ländern aufgrund technischer Probleme nicht verfügbar. Wir arbeiten aktiv daran, den Zugriff auf Dolby Vision wiederherzustellen“. Das erklärte der Konzern in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber FlatpanelsHD. Gleichzeitig entfernte Disney sämtliche Hinweise auf Dolby Vision von seinen europäischen – und sogar von den US-amerikanischen – Support-Seiten.
quelle: digitalfensehen.de
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27.02.2026 12:21 |
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Disney+ im Patent-Kampf: Warum Dolby Vision plötzlich zurückkehrt – und wie Sie jetzt Geld zurückfordern
Von Marcus Reichl -13. März 2026, 9:45
Monatelang war die Bildqualität bei Disney+ massiv eingeschränkt. Doch während Premium-Formate wie Dolby Vision nun überraschend wieder auftauchen, schaltet sich die Verbraucherzentrale ein: Abonnenten steht für die Zeit der Blockade eine Entschädigung zu.
Der monatelange „Blackout“ für Premium-Bildqualität wie Dolby Vision bei Disney+ scheint ein Ende zu haben. Wie das Fachportal FlatpanelsHD berichtet, hat das Unternehmen die Unterstützung für Dolby Vision und HDR10+ in Deutschland und weiteren europäischen Ländern wiederhergestellt. Zuvor waren Nutzer auf einfaches HDR10 oder gar Standard-Qualität (SDR) zurückgeworfen worden, was bei Besitzern von High-End-Fernsehern für massive Kritik gesorgt hatte.
Hintergrund der plötzlichen Rückkehr von Dolby Vision auf Disney+ ist offenbar eine technische Anpassung oder eine diskrete Einigung im eskalierenden Rechtsstreit mit dem US-Unternehmen InterDigital. Das Landgericht München hatte zuvor eine einstweilige Verfügung erlassen, da Disney Schutzrechte im Bereich der dynamischen HDR-Metadaten verletzt haben soll. InterDigital gilt in der Branche als harter Verhandlungspartner und hat bereits ähnliche Siege gegen Firmen wie Samsung oder Amazon errungen.
Was wirklich hinter den Kulissen geschah
Lange Zeit mauerte der Konzern und sprach lediglich von „technischen Problemen“, während er im Hintergrund stillschweigend die Support-Seiten bereinigte. Erst der massive Druck durch Medienberichte und enttäuschte Abonnenten führte zu einer transparenteren Kommunikation. Disney bestätigte schließlich, dass gerichtliche Verfahren in Deutschland die Ursache für die „Anpassung der Videoformate“ waren.
Besonders schmerzhaft war die Blockade für Nutzer der Apple Vision Pro: Mit dem Wegfall von Dolby Vision bei Disney+ verschwanden auch fast alle 3D-Filme aus der Bibliothek. Durch die aktuelle Wiederherstellung sind diese immersiven Inhalte nun wieder abrufbar. Dennoch bleibt unklar, ob dies eine dauerhafte Lösung ist oder ob InterDigital in weiteren Instanzen gegen die neue technische Umsetzung Disneys vorgehen wird.
Verbraucherschutz: „Anspruch auf Erstattung“
Trotz der technischen Entwarnung bleibt die rechtliche Aufarbeitung brisant. Da Disney die Abopreise während der gesamten Ausfallzeit nicht gesenkt hat, sieht die Verbraucherzentrale Niedersachsen darin einen klaren Sachmangel. Kunden haben für den Zeitraum, in dem sie die beworbene Qualität nicht geliefert bekamen, Anspruch auf eine Minderung der Gebühren.
Erste Abonnenten berichten bereits von Erfolg: Auf Nachfrage beim Support gewährte Disney in Einzelfällen Gutschriften von rund zehn Euro als einmalige Entschädigung. Wer für das Premium-Abo zahlt, sollte seine Abrechnungen der letzten Monate prüfen und aktiv auf den Kundenservice zugehen, da eine automatische Rückerstattung derzeit nicht erfolgt.
Das müssen Kunden jetzt wissen (Checkliste):
- Dolby Vision & 3D bei Disney+ verfügbar? Prüfen Sie Ihre App auf Updates; die Premium-Formate sollten bei kompatiblen Inhalten wieder angezeigt werden.
- Geld-zurück-Forderung: Experten raten dazu, pro Monat der Einschränkung eine anteilige Rückerstattung zu verlangen. Ein Sachmangel liegt rechtlich vor, wenn beworbene Features fehlen.
- Support-Kontakt: Nutzen Sie den Chat oder die Hotline. Erste Nutzer erhielten bereits 10-Euro-Gutscheine.
- Irreführende Werbung: Achten Sie darauf, ob Disney weiterhin mit Formaten wirbt, die auf Ihrem Gerät eventuell noch nicht wieder funktionieren – dies stärkt Ihre Rechtsposition.
- Abo-Status: Bei Bestandskunden werden derzeit die Preise erhöht. Dies könnte ein guter Moment sein, um eine Entschädigung für die vergangenen Monate auszuhandeln.
quelle: digitalfensehen.de
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