Whitebird

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Popcorn Time: CMS für das P2P-Streaming von Filmen jetzt legal |
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Popcorn Time: CMS für das P2P-Streaming von Filmen jetzt legal
22.04.2026 von Lars Sobiraj
Bei Popcorn Time gab es einen Richtungswechsel. Statt Abmahnungen im Briefkasten verteilt man Empfehlungen für legale Streaming-Anbieter.
Eigentlich kündigten die Admins Anfang 2022 an, dass sie das Projekt aufgeben wollten. Im GitHub-Repository von Popcorn Time steckt noch immer der Quellcode der Portalsoftware, der Filme via P2P streamen kann. Doch die eigentliche Webseite des Projekts hat eine Wendung um 180 Grad vollzogen.
Zwar zeigt das CMS den Besuchern weiterhin unzählige Serien und Spielfilme an. Doch bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass es sich lediglich um Weiterleitungen zu den Webseiten von öffentlich-rechtlichen Sendern und Streaming-Anbietern handelt. Eigentlich ist das jetzt nur noch eine plattformübergreifende Mediathek mit vielen Links.
Neue Software von Popcorn Time funktioniert noch nicht
Es gibt schon eine neue plattformübergreifende Software, doch diese kann man nur angemeldet nutzen. Die Registrierung funktioniert bislang aber noch nicht. Wir haben nach einem negativen Virus-Test die Windows-Version ausprobiert. Doch da gibt es noch nicht viel zu sehen.
Nach der ursprünglichen Schließung von Popcorn Time ermöglichte der Open-Source-Code allen Entwicklern, ihre eigenen Forks zu erstellen. Das hat das Online-Projekt zum Thema P2P-Streaming am Leben erhalten. Später entwickelte Forks wie Popcorn4ever, Time4Popcorn oder das Butter Project spielten eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Konzepts.
Doch egal wie die Software hieß, es blieb für die Nutzerinnen und Nutzer bei einem eklatant hohen Abmahn-Risiko. Die Teilstücke der Filme lädt man von keinem Streaming-Hoster. Via P2P findet im Hintergrund ein regulärer Download der Datei statt. Dementsprechend groß ist ohne VPN* die Gefahr, dabei erwischt und deswegen abgemahnt zu werden.
Popcorn Time ohne Impressum
Doch obwohl jetzt alles legal ist, bleiben die Betreiber von Popcorn Time lieber im Hintergrund. Als angeblichen Verantwortlichen gibt man beim Newsletter-Anbieter Ras Al Khaimah, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Wahrscheinlich meinte man damit die gleichnamige Küstenstadt unweit von Dubai. Ein Impressum sucht man vergebens. Der tatsächliche Betreiber ist auch anhand der Domain nicht öffentlich nachvollziehbar, was kein Zufall sein wird.
Fazit: Weniger Abmahnungen bei alt bekanntem Konzept
Ja, es ist gut, dass mit der Änderung des Konzepts die Gefahr von P2P-Abmahnungen etwas geringer wird. Doch die meisten Nutzer brauchen keine Hilfestellung, welchen der vielen legalen Streaming-Anbieter sie künftig bezahlen müssen. Viele erwarten die Werke schlichtweg kostenlos, ansonsten werden sie den Ort des Geschehens sehr schnell wieder verlassen.
Dazu kommen bereits bestehende Webseiten, wo man auch sehen kann, wer aktuell die vom Nutzer gewünschten Inhalte streamt. Es stellt sich also die Frage nach dem Sinn des neuen Konzepts, weil es weder innovativ noch gewünscht ist.
quelle: tarnkappe.info
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Der frühe Vogel trinkt 'n Korn???
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